Perfect match around the world
Die Globalisierung und die voranschreitende Vernetzung der Märkte erfordern grenzenübergreifendes Denken und Handeln. Das gilt auch für den Arbeitsmarkt. Nur wenige Personaldienstleister haben sich längst auf die Anforderungen von Projektleitern und Personalentscheidern eingestellt und bieten die Vermittlung qualifizierter Mitarbeiter rund um den Erdball – perfect match around the world.
„Voraussetzung, um in diesem boomenden Business mitzuspielen, ist ein globales Netzwerk und die physische Präsenz“, sagt Holger Küster, Geschäftsführer Manpower Professional Engineering in Deutschland. Sein Unternehmen gilt als führender internationaler Dienstleister für technische Projektunterstützung.
Manpower Professional ist mit 250 Büros, der Präsenz in 60 Ländern und 2.000 Professional-Beratern ein Teil des weltweiten Manpower-Netzwerks.
Der Fachkräftemangel hat die Cross-Border-Aktivitäten stetig wachsen lassen:
Es gilt das Mismatch zwischen Bedarf und Angebot aufzulösen, und das auf internationaler Ebene. Schließlich kann sich beispielsweise der Bedarf an Ingenieuren mit bestimmten Qualifikationen in einzelnen Ländern vollständig anders darstellen.
Vermittlung in den deutschen Arbeitsmarkt, aber auch umgekehrt in Länder mit individuellen Engpässen. Nichts scheint ausgeschlossen: „Für deutsche Unternehmen stellen wir zum Beispiel Kandidaten in Korea oder Italien vor. Gleichzeitig haben wir internationale Kandidaten nach Deutschland vermittelt.“
Eine andere Möglichkeit ein vorhandenes Mismatch in den Griff zu bekommen ist die gezielte Weiterqualifizierung. „Es ist uns gelungen viele Vakanzen auf diesem Weg erfolgreich zu besetzen“, erläutert Küster.
Im deutschen Markt werde überwiegend deutschsprachiges Personal gesucht bzw. mehrsprachiges Personal mit Deutschkenntnissen.
Sprache, Fachkompetenz und ein Verständnis für die jeweilige nationale Marktsituation sind die wichtigsten Suchkriterien der Personalentscheider. Bei der Auswahl des richtigen Personaldienstleisters spielt das Vertrauen in seine Kompetenz eine wesentliche Rolle. „Um einen wichtigen Funktionsbereich am Standort auszuweiten, brauchten wir dringend russische Akademiker der technischen Berufe. Viele Unternehmen boten sich an, auf dem völlig überhitzten Moskauer Arbeitsmarkt geeignete Kandidaten zu finden. Unsere Entscheidung zugunsten Manpower haben wir aufgrund der guten Erfahrungen während einer früheren Zusammenarbeit mit Holger Küster in Deutschland getroffen“, so Maciej Mazurowicz, Geschäftsführer Lufthansa Technik Vostok Services, Moskau, Russische Föderation.
Von Deutschland aus bereitete Manpower Professional die russischen Kollegen auf die Bedürfnisse des Kunden vor, bevor diese mit Mazurowicz das Anforderungsprofil erstellten. Mazurowicz: „Wir hatten dann bereits nach kurzer Zeit die Möglichkeit, mehrere Bewerbergespräche zu führen und die Stellen zu besetzen.“
Der Manager fühlt sich in seiner Zusammenarbeit mit Manpower Professional bestätigt: „Die gelebte Internationalität und die schnelle, unbürokratische Hilfe auf hoher Vertrauensbasis – das ist für unser Business überlebenswichtig, um im Wettbewerb bestehen zu können.“ Aktuell rekrutiert Manpower Professional Engineering für Lufthansa Technik in Moskau weitere Experten.
So einfach wie es klingt, läuft das Cross-Border-Geschäft nicht immer. Holger Küster berichtet aus eigener Erfahrung: „Es kommt zum Beispiel oft vor, dass eine Arbeitserlaubnis ausgestellt wird, die aber die Arbeitnehmerüberlassung ausschließt. Eine Korrektur ist in solchen Fällen nicht möglich.“
Zu den Kunden von Manpower Professional Engineering gehören sowohl Global Player als auch Mittelständler. Von Automotive über Flugzeugbau, Bauwesen und IT bis hin zur Elektronik und Telekommunikation sind alle Branchen vertreten. Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, dem Schiffbau und Qualitätsmanagement sowie aus der Montage- und Logistikplanung und der Schienenfahrzeugtechnik ergänzen die Kundenliste.
„Wir beobachten mit Freude, dass sich vermehrt auch kleinere Mittelständler an uns wenden. Sowohl für die Arbeitnehmerüberlassung als auch für die direkte Personalvermittlung neuer Stammmitarbeiter.“
Küster erlebt, dass der Fachkräftemangel dem Mittelstand besonders zu schaffen macht. Eine Entwicklung, die sich nach der Krise fortsetzen wird. Trotzdem bestünden offenbar Berührungsängste gegenüber Personaldienstleistern, insbesondere bei der Personalvermittlung, stellt er fest.
Aber auch Manpower Professional Engineering kann den Fachkräftemangel nicht beseitigen. „Das kann momentan niemand. Die Situation hat sich in den vergangenen fünf Jahren komplett gedreht. Den Kandidaten bietet dies aktuell den Vorteil, dass wir heute ihr Karriereplaner sind. Manpower Professional Engineering ist ihr wertvoller Partner, der den Markt und die Strukturen kennt“, so Küster weiter.
Personaldienstleister können im Gegenzug den Kundenunternehmen zeigen, wie sie die eigene Attraktivität bei den Bewerbern erhöhen. Denn unattraktive Unternehmen haben das Nachsehen und werden auf lange Sicht keine Mitarbeiter finden.
Küster erklärt: „Das reicht von gemeinsamen Maßnahmen wie Schulungen über Weiterentwicklung bis zu Recruitment-Veranstaltungen.“