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Alles zu Aufgaben, Gehalt & Weiterbildung bei Jobs als Anwaltssachbearbeiter

Ein Anwaltssachbearbeiter oder Rechtsanwaltsgehilfe übernimmt administrative Aufgaben in einer Anwaltskanzlei. Dazu gehört die Verwaltung von Dokumenten und Akten, die Organisation von Terminen und Meetings, die Korres­pondenz mit Klienten, Gerichten und anderen Parteien sowie die Bearbeitung von Rechnungen und Zahlungen. Der Anwalts­sachbearbeiter arbeitet eng mit Anwälten zusammen und unterstützt sie bei der effizienten Bearbeitung ihrer Fälle. 

Die Dauer der Ausbildung hängt vom Bildungsgang, dem Bundesland und dem Lehrbetrieb ab, beträgt aber in der Regel 2 bis 3 Jahre. Auch durch Umschulungen oder Fernstudium kann man Anwalts­sachbearbeiter oder Rechts­anwaltsgehilfe werden. 

Je nach beruflicher Erfahrung, Standort und Kanzlei unterscheidet sich das Einkommen von Anwalts­sachbearbeitern. Im Durchschnitt sind es aber ca. 18.000 bis 30.000 Euro brutto im Jahr. 

Um in Jobs als Anwalts­sachbearbeiter aufzusteigen und sich weiter zu entwickeln, sind verschiedene spezialisierte Fortbildungen denkbar, auch als Fernstudium. Auch in der Kanzlei selbst ergeben sich oft Möglichkeiten, durch On-the-Job-Training neue Fähigkeiten zu erlernen und beruflich aufzusteigen. 

In großen Anwaltskanzleien und Unternehmen mit eigener Rechtsabteilung sind die Aussichten auf Anwalts­sachbearbeiter-Jobs am besten. Auch in öffentlichen Einrichtungen werden immer wieder Rechtsanwalts­gehilfen mit sorgfältiger Arbeitsweise und einem soliden Verständnis von rechtlichen Prozessen gesucht. Kontakte zu knüpfen und ein gutes Netzwerk zu pflegen erhöht die Wahrscheinlichkeit, als Rechts­anwaltsgehilfe Jobs zu finden.