Leiharbeit bei Manpower

Leiharbeit ist ein Synonym für Arbeitnehmerüberlassung oder Zeitarbeit. Der Begriff bezeichnet ein zeitlich befristetes Arbeitsverhältnis, bei dem ein Arbeitnehmer für ein Unternehmen arbeitet ohne bei diesem selbst angestellt zu sein. Stattdessen erhält er eine Festanstellung bei einer Zeitarbeitsfirma, z. B. Manpower. Eine Zeitarbeitsfirma wie Manpower „verleiht“ also seine eigenen Beschäftigten an andere Unternehmen – daher stammt der Begriff Leiharbeit. Dem Unternehmen gegenüber wird der Mitarbeiter nur für einen konkreten, zeitlich begrenzten Einsatz überlassen. Dieser ist vertraglich zwischen dem Arbeitnehmer und der Leiharbeitsfirma festgehalten – ein Vertrag zwischen Leiharbeiter und Unternehmen kommt nicht zustande.

Entgegen der ehemals vorherrschenden Meinung, das Arbeitsmodell Leiharbeit käme nur für ungelernte Kräfte und Aushilfsjobs infrage, arbeiten heute auch Fachkräfte und Akademiker, z. B. IT-Spezialisten, auf Zeitarbeits-Basis.

Die Vorteile der Leiharbeit

Sowohl Firmen als auch Bewerber profitieren von einer guten und soliden Zusammenarbeit im Rahmen der Leiharbeit:

  • Unternehmen erhalten Arbeitnehmer, die vom Personaldienstleister gezielt ausgesucht wurden und somit ideal mit den Anforderungen übereinstimmen.
  • Der Zeitarbeitnehmer nutzt die Kontakte und die große Reichweite des Dienstleisters, um neue Stellenangebote zu erhalten.
  • Generell bietet die Leiharbeit ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Aufgabenspektrum. Von Flexibilität geprägt, hat der Angestellte die Möglichkeit, in diversen Unternehmen tätig zu werden und viele verschiedene Kenntnisse zu erwerben.
  • Die einzelnen Einsätze in der Leiharbeit variieren in ihrer Dauer – denkbar sind z. B. Tageseinsätze oder Beschäftigungen mit mehrwöchiger Dauer. Es ist aber ebenso möglich, von einem Arbeitseinsatz in eine Festanstellung in dem Unternehmen überzugehen. Gerade Berufseinsteiger und Wiedereinsteiger gewinnen durch die Leiharbeiter-Übernahme neue Perspektiven für den Einstieg in die Arbeitswelt.

Leiharbeiter-Gesetz regelt die wichtigsten Bedingungen

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, kurz AÜG, ist auch als Leiharbeiter-Gesetz bekannt, da es sich primär mit den Rechten von Leiharbeitnehmern befasst. 


Zu diesen gehört u. a. die finanzielle Gleichstellung mit vergleichbaren Stammkräften des Betriebs nach spätestens neun Monaten. Die Gleichstellung des Leiharbeiter-Lohns soll verhindern, dass Zeitarbeitnehmer ausgebeutet werden. 


Die Leiharbeiter-Rechte des AÜG beinhalten zudem eine Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten. So lange darf der Arbeitnehmer auf Leihbasis maximal in einem Betrieb arbeiten. Ist diese Einsatzdauer überschritten, muss das Unternehmen ihn übernehmen oder die Zeitarbeitsfirma ihn in einem anderen Betrieb einsetzen.


Wo gibt es Leiharbeit?

Immer mehr Firmen setzen auf die personelle Unterstützung durch Zeitarbeitnehmer. Bei Manpower finden Sie deutschlandweit Stellenausschreibungen in zahlreichen Branchen und Bereichen. Ganz gleich, ob Leiharbeit, Zeitarbeit oder direkte Personalvermittlung – entdecken Sie unsere stets aktuelle Datenbank und finden Sie so kurzerhand Ihren Traumjob!