Ihre Stellenangebote zu Mechatroniker (m/w):

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Berufsbild Mechatroniker

Ein Mechatroniker vereint die Kompetenzen eines Mechanikers mit denen eines Informatikers und denen eines Elektronikers. Sein interdisziplinäres Wissen ist in zahlreichen Branchen gefragt und bietet die Grundlage für viele Karrierewege. Nicht nur im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus, sondern auch in der Kommunikations- oder Medizintechnik haben Mechatroniker einen wichtigen Stellenwert. 

Was macht ein Mechatroniker?

Mechatroniker, auch Mechatronik-Techniker genannt, sind wahre Allrounder. Ihr Aufgabenbereich umfasst die Montage elektrischer, elektronischer und mechanischer Komponenten zu komplexen Systemen. Sie lesen Schaltpläne und Konstruktionszeichnungen und kümmern sich um die Reparatur und Instandhaltung von Anlagen. Je nach Branche programmieren Mechatroniker auch spezielle Steuerungssoftwares und sind in der Kundenbetreuung aktiv.  

Die Tätigkeit als Mechatronik-Techniker bietet ein breites Einsatzgebiet, sodass die Wahl der Branche häufig nach eigenen Interessen geschieht. Die Annahme, Mechatroniker arbeiten stets in riesigen Werkhallen an großen Maschinen, ist dabei falsch. Stellenangebote für Mechatroniker gibt es auch im Bereich der medizinischen Technik, etwa in der Zahntechnik oder in der Orthopädie. Neben einem grundlegenden technischen Verständnis sind in diesen Berufsfeldern oftmals auch Feinarbeiten, die ein ausgeprägtes Fingerspitzengefühl erfordern, an der Tagesordnung.  

Mechatroniker-Gehalt: Was verdient ein Mechatroniker?

Laut der Bundesagentur für Arbeit liegt die beispielhafte tarifliche Grundvergütung eines Mechatronikers bei 2.947 bis 3.427€ brutto im Monat.1 Wie in vielen anderen Berufen auch, hängt das Einkommen eines Mechatronikers nicht nur von der persönlichen Arbeitserfahrung und dem Maß der übernommenen Verantwortung ab, sondern richtet sich zu einem großen Teil nach der Branche, in der der Arbeitnehmer tätig ist. In der Telekommunikationsbranche, sowie im Fahrzeugbau verdienen Mechatroniker teilweise über 4000€ im Monat, in der Baubranche hingegen, fällt das Gehalt häufig deutlich niedriger aus. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Größe des Unternehmens, in dem ein Mechatroniker beschäftigt ist. 

Auch die Qualifikation eines Mechatronik-Technikers trägt maßgeblich zur Bestimmung der Lohnhöhe bei. Arbeitnehmer, die eine Ausbildung absolviert haben, verdienen deutlich weniger als Absolventen eines Hochschulstudiums.  

Die Mechatroniker-Ausbildung

Die Ausbildung zum Mechatroniker dauert in der Regel dreieinhalb Jahre und wird meistens dual, also parallel im Betrieb und an einer Berufsschule absolviert. Eine bestimmte schulische Vorbildung ist in den meisten Fällen nicht erforderlich, die meisten Berufsschulen setzen aber mindestens einen Haupt- oder Realschulabschluss voraus. Da der Beruf unter Umständen physische Belastungen mit sich bringen kann, sind die einwandfreie körperliche Gesundheit, sowie die Feinmotorik von Händen und Füßen grundlegende Charakteristika, die ein Mechatroniker mitbringen sollte.  

Im Laufe der Ausbildung lernen angehende Mechatronik-Techniker alles, was für ihre späteren vielfältigen Arbeitseinsätze relevant ist. Dazu gehören der Umgang mit mechatronischen Anlagen, das Messen elektrischer Größen und die Handhabung elektrischer, pneumatischer sowie hydraulischer Steuerungen. Auch der Bereich des Qualitätsmanagements sowie die Planung und Steuerung von Betriebsabläufen sind thematische Schwerpunkte der Mechatroniker-Ausbildung.  

Die Ausbildung endet mit einer schriftlichen und praktischen Abschlussprüfung, die von der Industrie- und Handelskammer abgenommen wird. 

Das Mechatronik-Studium

Ein Studium der Mechatronik eignet sich für all diejenigen, die nicht nur mit Anlagen und Systemen arbeiten wollen, sondern selbst innovative Ideen und Verfahren entwickeln möchten. Hier trifft Kreativität auf fachliches Know-how. Mechatronik-Studierende erwerben ein grundlegendes, interdisziplinäres Verständnis für sämtliche Bereiche des Ingenieurwesens und haben die Möglichkeit, sich auf ein Fachgebiet zu spezialisieren. So können sie ihr Wissen konkret vertiefen. Mechatroniker mit einem abgeschlossenen Studium erhalten in der Regel mehr Gehalt und haben bessere Chancen auf eine Führungsposition.  

Mechatroniker vs. Mechaniker – Was ist der Unterschied? 

Die Berufsbezeichnungen Mechatroniker und Mechaniker klingen sehr ähnlich und werden daher häufig verwechselt. Dennoch handelt es sich hierbei nicht um identische Berufe. Ein Mechatroniker befasst sich sowohl mit mechanischen Systemen als auch mit Elementen der Elektronik und Informatik. Er verfügt somit über ein umfassendes technisches Verständnis über alle drei Fachrichtungen.  

Im Beruf des Mechanikers stehen die handwerkliche oder maschinelle Fertigung von Werkstücken und Anlagen-Teilen im Vordergrund. Hier sind vor allem Feinmotorik und eine gute Auffassungsgabe für mechanische Zusammenhänge gefragt.