5 ungewöhnliche Wege zur Arbeit

Kilometerlange Staus, überfüllte Bahnen und verspätete Busse. Der Weg zur Arbeit kann oft zu einer wahren Tortur und Geduldsprobe werden. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, diesen täglichen Stress zu umgehen und gleichzeitig Neues zu entdecken. Wir zeigen Dir fünf ungewöhnliche und alternative Wege, mit denen Du stressfrei zur Arbeit kommst. 

Neues ausprobieren 

Gleiche Uhrzeit, gleiche Bahn, gleicher Platz. Für viele Arbeitnehmer läuft der Weg zur Arbeit jeden Tag gleich ab, häufig schon seit Jahren. Dabei tut es gut, ab und an mal etwas Neues zu entdecken und aus dem gewohnten Alltag auszubrechen – auch wenn der Weg dann vielleicht etwas länger dauert. Neue Wege eröffnen neue Perspektiven und verbunden mit etwas Sport wirst Du gleich viel wacher und kreativer. Außerdem: Solange der Weg zur Arbeit und nicht der Spaßfaktor im Vordergrund steht, ist der Arbeitsweg wie gewöhnlich versichert. Worauf wartest Du also noch?

Die alternative Alternative 

Mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren gehört zu den beliebtesten und bekanntesten Alternativen zu Bus, Bahn oder Auto. Allerdings möchte auch niemand vollkommen verschwitzt und erschöpft bei der Arbeit ankommen und auch längere Distanzen sind nicht immer mit dem Fahrrad zu bewältigen. Die Alternative zur Alternative lautet: E-Bikes. Die Elektromotoren sorgen für höhere Geschwindigkeiten und entlasten Deine Muskeln, sodass Du auch lange Arbeitswege mühelos meistern kannst. Wichtig ist, dass Dein Elektrofahrrad gut ausgestattet und für den Straßenverkehr geeignet ist. Zur eigenen Sicherheit solltest Du immer einen Helm tragen. Außerdem sollten die E-Bikes sicher abgestellt werden, bestenfalls in einer Garage mit einer Ladestation.

Lässig unterwegs 

Das Skateboard ist nicht nur für waghalsige Kunststücke und Tricks geeignet, sondern auch für Deinen Arbeitsweg. Wer sich sicher auf dem mitunter wackeligen Board bewegt, kann es für kurze Strecken problemlos als Alternative zu überfüllten Bahnen oder Bussen nutzen. Für etwas ungeübtere Fahrer bietet sich das Longboard an. Es ist – wie der Name schon verrät – länger und größer als das Skateboard und verleiht dem Fahrer dadurch mehr Stabilität.  Außerdem kannst Du mit dem Longboard längere Distanzen besser meistern, weil Du durch die größeren Rollen und breiteren Achsen nicht bei jedem kleinen Stein ins Schleudern gerätst. 

Auf Rollschuhen zum Arbeitsplatz

Auch Inliner eignen sich bei gutem Wetter als hervorragendes Fortbewegungsmittel für den Weg zur Arbeit. Mit den Rollschuhen bist Du schnell und flexibel unterwegs und kannst Deinen Arbeitsweg gleich mit einer sportlichen Einheit verbinden. Bevor Du Dich aber als blutiger Anfänger in den Straßenverkehr wagst, solltest Du das Skaten mit Deinen Inlinern vorab üben. Hier findest Du dafür ein paar Tipps zum Einstieg. Wichtig: Auch wenn es gewöhnungsbedürftig aussehen mag, solltest Du Ellenbogen-, Handgelenks- und Knieschoner sowie einen Helm tragen, wenn Du mit Inlinern unterwegs bist. Ein Sturz auf den harten Asphalt kann sonst böse enden. Gleiches gilt für den Weg mit dem Skate- oder Longboard. 

Den Fluss überqueren 

Ob Elbe in Hamburg, Rhein in Köln oder die Förde in Kiel: Vielerorts prägen Flüsse das Stadtbild. Nicht selten müssen diese Flüsse auf dem Arbeitsweg überquert werden. Statt sich hier mit dem Auto über die verstopften Brücken zu quälen, kannst Du oft auch mit der Fähre ans andere Ufer gelangen und Deine Stadt aus einer ganz neuen Perspektive betrachten. In Hamburg beispielsweise nutzen viele Arbeitnehmer die Elbfähren des öffentlichen Personalverkehrs, um zur Arbeit zu gelangen. Eine kostenlose Hafenrundfahrt und erfrischender Fahrtwind sind dabei inklusive.     

Sich treiben lassen

Der wohl ungewöhnlichste Weg zur Arbeit wird derzeit in München und Basel ausprobiert. Auch hier bringt der starke Bevölkerungszuwachs den Personenverkehr auf den Straßen und Schienen an seine Grenzen. Seit einiger Zeit nutzen mutige Arbeitnehmer deshalb neue, ungewöhnliche Methoden: Sie schwimmen. Dabei nutzen sie die Strömung des Flusses und lassen sich bis zum Arbeitsplatz treiben. Auf dem Rückweg werden dann die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt. Die Arbeitsklamotten können dabei sicher in einem wasserfesten Beutel verpackt werden. Auch andernorts gehört der Sprung ins kühle Wasser schon zum Arbeitsweg dazu. Aber Vorsicht: Nicht überall ist der Fluss als Arbeitsweg geeignet. Bevor Du Dich ins Wasser wagst, solltest Du deshalb unbedingt die Wassertemperatur und –qualität und vor allem den Schiffsverkehr prüfen.