„Frollegen": Wenn aus Kollegen Freunde werden

Wenn du Vollzeit arbeitest, verbringst Du mit deinen Kollegen mitunter mehr Zeit als mit der eigenen Familie oder den Freunden. Acht Stunden täglich, an fünf Tagen pro Woche – so lange am Stück sehen wir nicht mal den Partner oder die Partnerin. Hinzu kommen noch die gemeinsamen Mittagspausen, Weihnachtsfeiern oder Betriebsausflüge. Das schweißt zusammen und lässt Freundschaften entstehen. Aber Achtung! Wenn aus Kollegen Freunde werden, die so genannten Frollegen, verschwimmen die Grenzen zwischen Job und Privatleben. Das kann die Zusammenarbeit mitunter schwierig machen.

 

Wir verraten, was Du beachten solltest.

 

„Elf Freunde sollt Ihr sein? – Anders als beim Fußball ist bei der Arbeit jemand aus dem Team nicht automatisch dein Freund.“

Ärger vermeiden

Wenn die Kollegen zu Freunden werden, ist das erst einmal positiv. Aber wie kannst Du einen professionellen Umgang im Geschäftsleben garantieren, wenn Du am Wochenende beim gemeinsamen Grillabend einen über den Durst getrunken oder der Kollegin vom Liebeskummer erzählt hast?

Sei nicht zu vertrauensselig

Gerade wenn Du neu in einem Job oder einem Team bist, kannst Du nur schwer einschätzen, wer wirklich vertrauenswürdig ist. Beobachte also erst einmal, wie die Kollegen miteinander und mit Dir umgehen. Wer Dir schon in der ersten Woche Klatsch weitererzählt, behält vielleicht auch Deine im Vertrauen gemachte Äußerung nicht lange für sich. Ein sicheres Umfeld für den Small Talk mit Kollegen sind eigene Hobbys oder die Haustiere. Ärger mit den Kindern, gesundheitliche Beschwerden oder politische Ansichten solltest Du erst einmal für Dich behalten.

Sei zu allen gleichermaßen freundlich

Selbst wenn ein Kollege oder eine Kollegin besonders auf Deiner Wellenlänge liegt, verbringe nicht nur mit dieser einen Person die Mittagspause oder gar die Freizeit. Andere fühlen sich sonst schnell ausgeschlossen oder vermuten sogar Vetternwirtschaft. Da Dein Lieblingskollege auch versetzt werden kann oder irgendwann kündigt, stehst Du dann alleine da. Besser ist es, wenn Du auch mit anderen ab und an die Mittagspause verbringst oder etwas Small Talk in der Teeküche hältst.

Achtung beim Chef!

Komplizierter wird das Verhältnis, wenn Du und Dein Kollege auf unterschiedlichen Hierarchien arbeiten. Denn hier treten viel häufiger Konfliktsituationen auf als bei gleichgestellten Kollegen. Ein guter Draht zu Vorgesetzten ist hilfreich, echte Freundschaft dabei aber eher selten. Einladungen zum Mittagessen oder gar zu einer privaten Feier sollten deshalb auch immer vom höher Gestellten ausgehen.

Freundschaften außerhalb der Arbeit pflegen

Die beste Möglichkeit, um am Arbeitsplatz keine Probleme mit den Frollegen zu bekommen ist, wenn Du Deine Freundschaften und Beziehungen im Privatleben pflegst. Ob in der Familie, im Verein oder mit den Nachbarn: Wenn Du ein solides Netz aus Freunden außerhalb der Arbeit hast, kannst du nach Feierabend nicht nur besser abschalten. Du kannst auch eine höfliche, freundliche Distanz zu den Kollegen wahren. Getreu dem Motto: Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps!

 


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