Heldentum beginnt im Kleinen: Unsere Alltagshelden

Wer ist eigentlich ein Alltagsheld oder eine Alltagsheldin? Eine genaue Definition gibt es nicht. Für uns sind Alltagshelden jene, die sich tagtäglich durch ihren persönlichen Einsatz - sei es beruflich oder privat - für das Wohl der Gesellschaft einsetzen. Das sind nicht nur Pflegekräfte und medizinisches Personal, sondern auch jene, die hinter den Kulissen das Leben am Laufen halten. Jene, die garantieren, dass trotz Hamsterkäufen immer ausreichend Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs verfügbar sind. Oder eben die Menschen, die persönliche Talente dafür einsetzen, dass aktuell jeder etwas zur Eindämmung der Pandemie beitragen kann. So ein Mensch ist unsere Kollegen Jasmin. Sie näht in ihrer Freizeit unermüdlich Atemschutzmasken und ist deshalb eine echte Alltagsheldin!

Wir haben mit Jasmin über ihr Engagement gesprochen.

 

JOBlog: Jasmin, vielleicht stellt du dich unseren Lesern kurz vor.

 

Jasmin: Ich arbeite als Inhouse Recruiter im Central Service Center bei der ManpowerGroup in Eschborn.

 

JOBlog: Wie lange arbeitest du schon bei der ManpowerGroup?

 

Jasmin: Bereits seit 16 Jahren begleitet die ManpowerGroup mein Leben. Nicht immer in derselben Funktion, aber genau das ist das Schöne an der ManpowerGroup - man kann sich weiterentwickeln und seine Fähigkeiten erfolgreich und entsprechend gewinnbringend einbringen.

 

JOBlog: Und das machst du auch gerade abseits von deinem Job. Du nähst Atemschutzmasken. Wie kam es dazu?

 

Jasmin: Zum Nähen bin ich durch meine Oma gekommen. Sie war Schneiderin und hat mir immer erzählt, dass sie sich Ihre Kleider für die Verabredungen mit meinem Opa selbst genäht hat. Das hat mich so inspiriert, dass ich mit 16 Jahren an der Volkshochschule einen Nähkurs besucht habe. Nach einer etwas längeren Nähpause hat mich meine ehemalige Chefin und mittlerweile sehr gute Freundin, wieder zum Nähen gebracht. Gemeinsam verbringen wir den ein oder anderen Abend an der Nähmaschine.

Mit dem Beginn der Corona Pandemie und den vermehrten Empfehlungen Mundmasken zu tragen, habe ich mich an die Maschine gesetzt und erstmal meine Familie und mich mit Mundmasken ausgestattet.

Ich selbst habe meine Mundmaske immer in meiner Handtasche und trage sie bei meinen Einkäufen im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt.

 

JOBlog: Wie kam es dazu, dass du das Erstellen der Masken auch über deine Familie hinaus angeboten hast?

 

Jasmin: Im Gespräch mit meinen Kollegen und Kolleginnen merkte ich, dass auch sie großes Interesse an meinen Mundmasken hatten und daher habe ich mich abends an die Nähmaschine gesetzt und die Produktion gestartet.

Bisher habe ich hauptsächlich meine Kollegen aus dem Bereich Human Resources benäht, aber auch eine Kollegin einer Stegmann-Niederlassung inklusive ihrer Eltern.

 

JOBlog: Danke dir, Jasmin, für deinen Beitrag, den du zur Eindämmung des Corona-Virus leistest!

 

Hinweis der Redaktion: Selbstgenähte Masken bieten nicht den gleichen Schutz wie ein medizinischer Mundschutz. Sie dienen dazu das Risiko einer Infektion zu senken, da sie beim Sprechen, Niesen oder Husten ausgestoßene, infektiöse Tröpfen abfangen können. Nähere Infos findest Du auf der Website des Robert-Koch-Instituts.