Müde nach der Mittagspause: Was Du gegen das „Schnitzelkoma“ machen kannst

Das Schnitzel in der Mittagspause war so gut. Auch die Pommes waren knusprig und lecker. Und wie fühlst Du dich am Nachmittag? Du bist müde und hast das Gefühl, dass Dir gleich Dein Kopf auf den Schreibtisch oder die Werkbank knallt. Doch dagegen kannst Du etwas machen. Wir geben Dir Tipps, wie Du auch nach dem Mittag noch topfit sein kannst.

  1. 1. Tipp: Sag ja zum Frühstück

"Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann", lautet ein altes Sprichwort. Vor allem das Frühstück ist wichtig, sagen Ernährungsexperten. Denn die erste Mahlzeit des Tages hilft Dir auch gegen die Müdigkeit am Tag. Und ohne Frühstück bist Du zur Mittagszeit sehr hungrig. Dann heißt es in der Kantine schnell "Her mit dem Schnitzel". Die Folge: Dein Magen hat ordentlich zu tun und Du fällst in ein tiefes "Schnitzelkoma". Am besten ist ein leichtes Frühstück, zum Beispiel Haferflocken mit Milch und frischem Obst.

  1. 2. Tipp: Weniger ist mehr

Du schlingst mittags einen Berg Bratkartoffeln und ein großes Stück Fleisch hinunter? Ja, manchmal braucht man das - zum Beispiel als Nervennahrung, wenn es stressig war oder der Chef gemeckert hat. Dann gibt das Essen ein gutes Gefühl. Besser als eine große Portion ist es natürlich, wenn Du über den Tag verteilt mehrere kleinere Mahlzeiten isst. Denn um eine große Portion zu verdauen, braucht ein Körper viel Energie. Während Deine Verdauung arbeitet, wirst Du schlapp. Auf die gesellige Mittagspause in der Kantine musst Du aber nicht verzichten, wenn Du nur die XXL-Portionen vermeidest. Dafür gewinnst Du ein paar kleine Mahlzeiten dazu, die Dir über den Tag helfen - ohne Dich müde zu machen.

  1. 3. Tipp: Gesundes auf den Teller

Gesund zu essen hilft Dir, dass Du nach der Mittagspause nicht gleich einschläfst. Was bedeutet das konkret? Wenn Du nach dem Kaffee am Morgen anfängst, Wasser zu trinken, ist das prima. Sehr gut ist es, wenn Du über den Tag verteilt zwei Liter trinkst. Noch besser ist es, wenn Du nach dem Mittagessen die Finger von Schokoriegeln und Kuchen lässt. Denn Zucker hilft nur kurz und macht dann noch müder. Der ideale Mittagsteller sieht so aus: Auf der einen Hälfte des Tellers sollte nur Gemüse liegen - was Dir am besten schmeckt, zum Beispiel Kohlrabi, Sauerkraut, Rosenkohl, Bohnen, Gurke oder Aubergine -, ein Viertel für mageres Fleisch und das restliche Viertel sollte im Idealfall für Vollkornprodukte reserviert sein.

  1. 4. Tipp: Ab vor die Tür

Selbst wenn Du zum Mittag nur Salat und ein kleines Stück Brot gegessen hast, kann es sein, dass Du um 12 oder 13 Uhr müde wirst. Es ist ganz normal, dass Menschen in der Mitte des Tages ein bisschen durchhängen. Gesund zu essen ist zwar die Grundlage, damit Dir nicht die Augen zufallen, aber es braucht noch ein bisschen mehr. Wenn Du in der Mittagspause im Pausenraum ein Nickerchen machen kannst, solltest Du das auch tun. Du bist dann kein Schlaffi oder Lauch, sondern jemand, der weiß, was ihm gut tut. Doch die Chefs sind sehr selten, die einem ein Schläfchen erlauben. Wenn Du Dich also nirgendwo für 20 Minuten hinlegen kannst, mach das Gegenteil. Steh auf und geh an die frische Luft. Schon ein kurzer Spaziergang kann wahre Wunder wirken.