Sommer-Dresscode im Büro: Das ist zu beachten

Kaum ist der Sommer da, sehnen wir uns nach Abkühlung. Besonders wenn sich Büros ohne Klimaanlagen in Saunen verwandeln. Während die Temperaturen fröhlich auf über 30 Grad klettern, wird es in einigen Büros häufig ungemütlich. So verlockend die Vorstellung von Flip-Flops, luftigen Kleidern und kurzen Hosen am Arbeitsplatz ist: Auch bei Hitze gelten Dresscodes im Büro. Wir verraten, was erlaubt ist und welche Kleidungsstücke besser im Schrank bleiben sollten.

Büro-Dresscode für Frauen: Wie kurz darf es sein?

Mit den Temperaturen steigt bei Frauen auch die Unsicherheit bei der Kleiderwahl. Im Büro haben Kleid und Rock eine Sache gemeinsam: Sie dürfen nicht zu kurz sein. Aber ab wann gelten Kleidungsstücke als zu kurz? Die Deutsche Knigge-Gesellschaft gibt eine Orientierungshilfe. Maximal eine Hand breit zwischen Saum und Knie. Laut Knigge dürfen Frauen im Sommer mittlerweile aber auf Strumpfhosen verzichten. Dagegen hinterlassen Spaghettiträger und Kleidungsstücke mit zu tief ausgeschnittenem Dekolleté am Arbeitsplatz keinen guten Eindruck. Tragen Sie lieber Kleider mit Ärmeln, die Ihre Schultern bedecken.

Unser Tipp: Greifen Sie im Sommer auf natürliche Materialien zurück. Baumwolle, Leinen und Seide liegen nicht nur optisch im Sommer-Trend. Sie sind bei schwitzigen Temperaturen auch sehr angenehm auf der Haut.

 

Büro-Dresscode für Männer: Was darf man(n)?

Generell gilt: Männer dürfen im Sommer weniger Haut zeigen als Frauen. Somit sind kurze Hosen tabu, auch wenn die Versuchung beim Blick auf das Thermometer noch so groß ist. Das gleiche gilt für kurzärmlige Hemden. Sie sind nicht businesstauglich und wirken schnell unprofessionell. Krempeln Sie lieber die Ärmel hoch, wenn Hemdpflicht im Büro herrscht. Alternativ eignen sich Langarmhemden aus dünner Baumwolle oder luftigem Leinenstoff.

Unser Tipp: Wählen Sie im Sommer hellere Farben. Ein helles grau oder khaki eignen sich besonders gut. Weiß sollte der Anzug trotzdem nicht sein. Immerhin sitzen Sie im Büro und nicht in Miami.

Flip Flops, Sandalen & Co.: Fuß fassen im Büro

Sie sind bequem, praktisch und aus den Sommermonaten nicht mehr wegzudenken: Flip Flops. In Büros haben sie allerdings nichts zu suchen, auch nicht die edle Ledervariante. Frauen haben es auch bei der Schuhwahl wesentlich leichter. Ob Sandaletten, Pumps oder Ballerinas. Damit treten Sie im Sommer stilsicher und seriös auf. Bei Männern sind nackte Füße im Büro nicht erlaubt. Das gilt auch für Sandalen mit Tennissocken. Mit dunklen Schnürschuhen sind Sie auf der sicheren Seite. Schlichte Mokassins oder Segelschuhe sind in Unternehmen mit etwas lockerem Dresscode in Ordnung.

 

 

Grundsätzlich bestimmt jedes Unternehmen den festgelegten oder ungeschriebenen Dresscode selbst. Viele Firmen sind heutzutage schon sehr liberal und lockern ihre Kleiderregeln. Das steht und fällt natürlich mit der Branche. Während in konservativen Bereichen auch im Sommer Anzugpflicht herrscht, können sich Mitarbeiter in kreativen Berufen meist legerer kleiden. Informieren Sie sich daher bei Ihrem Arbeitgeber, ob der Dresscode in ihrem Unternehmen auch Mal Hitzefrei hat.