Unsere Alltagshelden: Veränderung als Chance sehen

Ein Alltagsheld gibt niemals auf! Diese Beschreibung passt perfekt auf unseren Kollegen Ralph. Seine Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, immer offen für Neues zu sein. Für ihn ist lebenslanges Lernen nicht nur ein Schlagwort, sondern eine Notwendigkeit, um im Job erfolgreich zu bleiben.

Wir haben mit Ralph über seine Erfahrungen gesprochen:

JOBlog: Stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor.

Ralph: Ich arbeite aktuell als Client Capability Lead (CCL) für Proservia, ein Tochterunternehmen der ManpowerGroup. In meiner fast 45-jährigen Laufbahn habe ich die unterschiedlichsten Positionen in den Bereichen Nachrichtentechnik bekleidet. Seit 2016 bin ich bei Proservia.

JOBlog: Was genau macht ein CCL?

Ralph: Ich bin sozusagen die Schnittstelle zwischen unserem Auftraggeber und den internen Kollegen, aber auch zu anderen externen Dienstleistern, die uns bei der Erfüllung unseres Auftrags unterstützen. Dabei ist es meine Aufgabe sicherzustellen, dass alle Prozesse funktionieren und stets den Überblick zu behalten.

JOBlog: Vor allem die letzten eineinhalb Jahren waren für dich ereignisreich. Was ist passiert?

Ralph: Ende 2018 ging eine Beauftragung für einen großen Kunden zu Ende. Plötzlich wurden meine Fähigkeiten als Client Service Manager nicht mehr benötigt. Ich saß sozusagen auf der Reservebank und musste in der Organisation einen neuen Platz finden.

JOBlog: Was hast du getan?

Ralph: Ich habe mich vor allem intern auf unterschiedlichste Stellen beworben und mich in andere Bereiche, wie beispielsweise Cloud Computing oder IT Security, eingelesen und Online-Kurse belegt, um festzustellen, ob diese für mich in Frage kommen. Habe aber über eine längere Zeitspanne nicht so richtig meinem Platz finden können.

Vorübergehend war ich dann als CCL im Netzwerk-Bereich tätig. Ein für mich vollkommen neues Arbeitsumfeld, in das ich mich in kürzester Zeit eingearbeitet habe. Leider endete auch diese Beauftragung nach wenigen Monaten und ich musste mich wieder neu orientieren. Ich muss gestehen, dass diese Situation schon sehr belastend war.

JOBlog: Hast du in der Zeit Unterstützung erfahren?

Ralph: Ja, mein Teamleiter hat mich durchgehend begleitet und unterstützt. Dafür bin ich wirklich dankbar.

JOBlog: Wie ging es weiter?

Ralph: Über einen ehemaligen Mitarbeiter erfuhr ich von einer freiwerdenden Stelle im Unternehmen, die ich spannend fand. Der Kollege hat mich schließlich dafür empfohlen. Als tatsächlich das Angebot an mich herangetragen wurde, habe ich diese Chance gern genutzt. Nun bin ich nach einer soliden Einarbeitungsphase voll im Projekt und der neuen Aufgabe als Client Capability Lead für einen Kunden aus der Automobilbranche angekommen.

JOBlog: Was denkst du, was dir im letzten Jahr am meisten geholfen hat?

Ralph: Die gute Unterstützung durch meine Führungskraft war wertvoll. Was aber am wichtigsten war: Ich habe nicht aufgegeben und war offen dafür, eine vollkommen neue Aufgabe anzunehmen. Auch meine Erfahrungen als Mental Coach im Sportbereich waren hilfreich.

JOBlog: Bringst du diese Erfahrung auch bei Proservia ein?

Ralph: Ja, tatsächlich mache ich das. Wir haben aktuell ein internes Projekt, bei dem ich zusätzlich involviert bin. Meine Aufgabe dabei ist es unter anderem, mit den Kollegen in der gesamten Organisation zu kommunizieren und ihnen dabei zu helfen, ihre eigenen Fähigkeiten besser kennenzulernen. Dadurch zeigen sich Möglichkeiten, wie sie diese noch besser im Unternehmen und ihren Projekten einbringen können - auch mithilfe von entsprechenden Weiterbildungen.