Zeitarbeit in Festanstellung - Wer hat's erfunden?


Als die Post der Rechtsanwälte Aaron Scheinfeld und Elmer L. Winter liegen blieb und kein Kaffee mehr da war, wurde ihnen klar: Es muss Ersatz für ihre erkrankte Sekretärin her! Aber sieh selbst.


Zeitarbeitsfirmen sind damals wie heute für viele Jobsuchende selbstverständlich, egal ob es um Ein-, Um- oder Aufsteiger geht. Zeitarbeit ist ein modernes Arbeitsverhältnis und seit fast 70 Jahren etabliert. Und auch heute ist es die Mission von Manpower, dem „Erfinder der Zeitarbeit“, dein persönliches Talent mit dem passenden Job bzw. Unternehmen zu verbinden/zusammenzubringen

Zeitarbeit – eine unterschätzte Beschäftigungsform

Aus Tradition gut: 1948 startete Manpower als erster Anbieter für Zeitarbeit. Seither bestimmt das Unternehmen die Entwicklungen am Markt und ist die Zeitarbeitsfirma par excellence.

Der Vorteil bei Zeitarbeit durch Manpower ist, dass wir mit einer Vielzahl von Firmen kooperieren und dadurch garantiert die geeignete Stelle für Ihr Können und Ihre Bedürfnisse finden. Sparen Sie sich das Wälzen von Stellenangeboten, das Durchforsten unzähliger Jobbörsen langwierige Blicke in den Stellenmarkt der Tageszeitung. Gehen Sie mit uns positiv und erfolgreich in Ihre Zukunft. Keine Scheu! Die Reputation der Zeitarbeit und von Zeitarbeitsfirmen im Allgemeinen hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt. Die mit den Gewerkschaften vereinbarten Tarifverträge, das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und die Branchentarifzuschläge haben dafür gesorgt, dass man heute gern in Zeitarbeitsfirmen wie Manpower arbeitet. Bei uns steht Ihre Zukunft im Mittelpunkt.

Verschaffen Sie sich jetzt einen Überblick: Wir haben die wichtigsten Fakten rund um das Thema Zeitarbeit für Sie zusammengestellt. 

Was ist Zeitarbeit?

Zeitarbeit beschreibt ein Arbeitsverhältnis, das über einen bestimmten Zeitraum besteht. Das Zeitarbeitsunternehmen, wie beispielsweise Manpower, verleiht Arbeitskräfte, oder Zeitarbeitnehmer an andere Unternehmen für eine bestimmte Zeit. Daher stammt auch der Begriff „Leiharbeit“. Der Arbeitnehmer, bzw. der Leiharbeiter ist beim Zeitunternehmen angestellt, erbringt seine Leistung aber in dem Unternehmen, das ihn und seine Arbeitskraft ausleiht. Der Arbeitsvertrag des Arbeitnehmers besteht also zwischen dem Arbeitnehmer und dem Zeitarbeitsunternehmen bzw. dem Personaldienstleister.


So funktioniert Zeitarbeit

Was sind Zeitarbeitsfirmen?

Zeitarbeitsfirmen sind Dienstleister, die sich darauf spezialisiert haben, Personal an Firmen zu verleihen. Auch wir von Manpower beschäftigen Arbeitnehmer, die ihre Arbeitskraft dann nicht bei uns zur Verfügung stellen, sondern in externen Firmen. Im Jahr 1948 startete Manpower als erster Anbieter für Zeitarbeit. Seither bestimmt das Unternehmen die Entwicklungen am Markt und ist die Zeitarbeitsfirma par excellence. Mit uns finden Firmen schnell das passende Personal und Jobsuchende kurzfristig attraktive Stellen.

Die Arbeitsleistung

Die Arbeitsleistung erbringt der Zeitarbeitsnehmer in Unternehmen, die zum etwaigen Zeitpunkt kurzfristigen Personalbedarf haben. Das Kundenunternehmen wendet sich an die Zeitarbeitsfirma, bucht einen Mitarbeiter und erhält gegen Bezahlung an das Zeitarbeitsunternehmen die Arbeitsleistung des Leiharbeiters. In Deutschland nutzen über 800.000 Menschen dieses flexible Arbeitsmodell und sehen es als Brücke in eine Anstellung oder schlicht als gute Möglichkeiten Erfahrungen zu sammeln.

Der Arbeitsvertrag

Viele Leute glauben, dass Zeitarbeit immer auch einen befristeten Arbeitsvertrag mit sich bringt. Das ist schlicht falsch. Unsere Mitarbeiter, also die Zeitarbeitnehmer erhalten für gewöhnlich sogar unbefristete Arbeitsverträge. Das bedeutet, dass wir unserem Mitarbeiter nach einem Einsatz nur dann kündigen dürfen, wenn eine außerordentliche Situation vorliegt. Hierzu zählen Arbeitsverweigerung, massive wirtschaftliche Veränderungen oder ähnliches. Andernfalls ist Manpower dazu verpflichtet, alles daran zu setzen, seinen Mitarbeiter weiterzuvermitteln. Sollte der Mitarbeiter einmal nicht vermittelt werden können, darf sein Arbeitgeber - also der Personaldienstleister - auf Überstunden des Arbeitszeitenkontos zugreifen. Hier werden Stunden, die der Mitarbeiter im externen Unternehmen zu viel geleistet hat, vermerkt. In Zeiten der Nichtbeschäftigung kann Manpower dann auf dieses „Konto“ zurückgreifen und den Lohn so ausgleichen. Und das ist gut so! Denn dieses Prinzip dient in erster Linie dazu, das Beschäftigungsverhältnis auch in mauen Zeiten aufrechterhalten zu können und den Arbeitnehmer auch in dieser Zeit bezahlen zu können.

Die Übernahme in das Kundenunternehmen in der Zeitarbeit

Ein großer Vorteil der Zeitarbeit ist, viele verschiedene Erfahrungen sammeln zu können. Kurzfristige Einsätze in unterschiedlichen Unternehmen sind gerade für Berufseinsteiger oder Wiedereinsteiger eine Möglichkeit, diverse Arbeitsmodelle vorab zu testen. Und das passiert in einem festen, versicherten Arbeitsverhältnis zu stabilen Konditionen mit dem Zeitarbeitsunternehmen! In vielen Fällen kommt es dazu, dass unsere Leiharbeiter von Kundenunternehmen abgeworben werden und es zu dauerhaften Einstellungen kommt. Das ist durchaus üblich und auch bei uns gerne gesehen. Viele Zeitarbeitsfirmen setzen mittlerweile sogar auf eine dauerhafte Vermittlung, so auch wir. Zeitarbeit kann im besten Fall also sogar als eine Art Karriere-Sprungbrett für Berufsanfänger, Wiedereinsteiger oder Geringqualifizierte verstanden werden.


Übrigens: Dauert ein Einsatz in einem Betrieb mehr als 18 Monate, ist das leihende Unternehmen sogar dazu verpflichtet, den von der Zeitarbeitsfirma ausgeliehenen Mitarbeiter fest zu übernehmen. Dies gilt jedoch nicht, wenn im Vorhinein Ausnahmen vereinbart wurden. Für nichttarifgebundene Unternehmen besteht dann eine 24-monatige, für tarifgebundene Unternehmen eine beliebige, vorher vereinbarte Überlassungshöchstdauer.

Zeitarbeit – Gesetz des „Equal Pay“

Im Zusammenhang mit dem Thema Leih- oder Zeitarbeit taucht immer wieder der Begriff Equal Pay auf. Er beschreibt die gesetzliche Regelung, dass die Mitarbeiter nach neun Monaten in einem Unternehmen den gleichen Lohn erhalten müssen, wie vergleichbare „Stammarbeitnehmer“. In bestimmten Branchen wird bereits ab dem ersten Monat eine stufenweise Steigerung des Lohns vorgesehen. Es ist demnach also möglich, von der grundsätzlichen Idee der gleichen Bezahlung aller Zeitarbeitnehmer abzuweichen, wenn sogenannte Branchenzuschlagstarifverträge bestehen. Diese Verträge müssen allerdings einige Rahmenbedingungen erfüllen:

  • Sie müssen spätestens nach sechs Wochen der Beschäftigung einsetzen
  • Nach spätestens 15 Monaten muss ein Lohn erreicht werden, der von den Vertragsparteien der Zeitarbeitsbranche als gleichwertig dem der Einsatzbranche vereinbart wird.

Das müssen Unternehmen und Zeitarbeiter beachten

Der Zeitarbeitnehmer bleibt auch während der Arbeitszeit im ausleihenden Unternehmen Angestellter der Zeitarbeitsfirma. Diese ist jedoch nicht für den Erfolg des Arbeitnehmers verantwortlich. Der Personaldienstleister ist lediglich für die pünktliche Überlassung seines Schützlings und dessen Qualifikation verantwortlich. Während der Ausleihe haben unsere Kundenunternehmen das Recht, unseren Leiharbeitern Anweisungen zu erteilen. Diese Grundlagen werden in einem Arbeitnehmerüberlassungsvertrag (AÜV) schriftlich festgehalten und haben nichts mit dem Arbeitsvertrag (AV) zwischen Zeitarbeitnehmer und Manpower zu tun. Das Prinzip der Leiharbeit ist für Unternehmen eine gute Möglichkeit, Konjunkturschwankungen flexibel zu begegnen. Das heißt, kommt es im Unternehmen oder auch extern zu wirtschaftlichen Veränderungen, ist es hilfreich auf Leiharbeiter zurückzugreifen. So umgehen Unternehmen Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern und vor allem für Sie als Leiharbeiter ist das Arbeitsverhältnis mit Manpower im Zweifel sicherer.


Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz im Überblick

  • Das AÜV regelt sämtliche Rahmenbedingungen.
  • Die Überlassung des Arbeitnehmers an das Unternehmen wird festgehalten.
  • Die Zahlung des Stundensatzes wird festgehalten und im Anschluss an das Zeitarbeitsunternehmen bzw. den Personaldienstleister überwiesen.
  • Das AÜV muss zwingend schriftlich vorliegen, sonst besitzt es keine Gültigkeit.
  • Im AÜV muss der Personaldienstleister die Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitnehmerüberlassung bestätigen, andernfalls kann ein Ausleihen von Arbeitskräften rechtliche Folgen für das Kundenunternehmen haben.

Und sonst?

  • Zeitarbeitsfirmen sind dazu verpflichtet, Sozialversicherungsbeiträge für ihre Arbeitnehmer zu zahlen.
  • Sowohl Leiharbeitsfirmen als auch Kundenunternehmen haben gegenüber Leiharbeitern und Stammbelegschaft die gleiche Fürsorgepflicht (Gleichbehandlung, Arbeitssicherheit etc.)
  • Die Dauer des Arbeitseinsatzes wird vertraglich geregelt. Sollten Kundenunternehmen vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses Grund zur Beanstandung der Leistung des Leiharbeitnehmers haben, kann Ersatz in finanzieller oder personeller Form vom Zeitarbeitsunternehmen gefordert werden.
  • Unternehmen müssen Zeitarbeitnehmer an zugängigen Stellen über freie oder frei werdende Arbeitsplätze informieren. So haben Sie immer eine reelle Chance auf eine Art direkte „interne Bewerbung“.
  • Leiharbeitnehmer dürfen Kantinen und andere Gemeinschaftseinrichtungen ebenso nutzen, wie feste Mitarbeiter, es sei denn der hierfür entstehende Verwaltungsaufwand ist im Verhältnis zur Dauer der Beschäftigung unverhältnismäßig hoch.

Das müssen Sie als Zeitarbeitnehmer wissen

Zu Beginn des Arbeitsverhältnisses schließen Sie einen Arbeitsvertrag mit Manpower. Hier werden die grundlegenden Arbeitsbedingungen, die Höhe und Fälligkeit der Lohnzahlung sowie die Anzahl der Urlaubstage schriftlich festgehalten. Urlaubswünsche, Krankmeldungen oder der Abbau von Überstunden werden mit uns, also der Zeitarbeitsfirma abgeklärt. Natürlich muss aber auch das Kundenunternehmen über geplante Urlaube informiert werden. Darum kümmern wir uns. Wurde Ihnen bereits vor Antritt eines neuen Jobs Urlaub von Manpower genehmigt, darf das „OK“ nur in absoluten Ausnahmefällen widerrufen werden. Das Kundenunternehmen muss natürlich noch vor der Buchung des Leiharbeiters über dessen Urlaub informiert werden. Aber auch darum, müssen Sie sich nicht kümmern, das machen wir. 


Wichtigste Infos im Überblick

  • Arbeitnehmer erhalten ihren Lohn direkt von Manpower.
  • Wir sind verpflichtet, unseren Mitarbeitern auch dann Lohn zu zahlen, wenn diese einmal nicht ausgeliehen werden sollten. 
  • Auch in der Zeitarbeit gilt der gesetzliche Mindestlohn, seit Juni 2016 sind das im Westen Deutschlands 9 Euro und im Osten 8,50 Euro. 
  • In verschiedenen Branchen werden tarifliche Zuschläge gezahlt. In der Metall- und Elektroindustrie beträgt der Mindestlohn beispielsweise 13,50 Euro im Westen und 12,75 Euro im Osten Deutschlands.
  • Im Arbeitsvertrag werden Regelungen zum Arbeitsort festgelegt. Das Einsatzgebiet ist meist sehr groß gefasst, um möglichst viele Einsatzmöglichkeiten zu gewährleisten. Ihre Flexibilität wird mit angemessenem Lohn und vielseitigen Erfahrungen belohnt.
  • Der Umgang mit entstehenden Fahrtkosten kann – orientiert an den tarifvertraglichen Bestimmungen – zwischen Zeitarbeitsfirma und Mitarbeiter individuell vereinbart werden.

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