Industriemechaniker (gn) überregionale Montageprojekte
Industriemechaniker (m/w/d) für Maschinenbau
Industriemechaniker (gn) Vollzeit
Industriemechaniker (m/w/d)
Industriemechaniker ab 3336 €/mtl. (m/w/d)
Industriemechaniker ab 3336 €/mtl. (m/w/d)
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Industriemechaniker (w/m/d) im Reinraum 23,03 €/h
Industriemechaniker (m/w/d) Fluggeräte
Alles zu Aufgaben, Gehalt & Weiterbildung bei Industriemechaniker Jobs
Was macht ein Industriemechaniker?
Industriemechaniker sind Allrounder in Industriebetrieben. Sie sorgen dafür, dass die Fertigungsstraßen in der Produktion optimale Ergebnisse liefern. Dafür prüfen sie, ob Maschinen korrekt funktionieren und reparieren sie bei Bedarf. Dabei werden von ihnen auch digitale Komponenten bedient. Genauso bauen sie Fertigungsanlagen komplett neu auf und nehmen sie zum ersten Mal in Betrieb. Dazu fertigen sie gegebenenfalls selbst Bauteile an. Auch das Auswerten technischer Zeichnungen und das Erstellen von 3D-Modellen am Computer fällt in ihren Aufgabenbereich. Für Kunden überprüfen sie den Funktionszustand von Fertigungsanlagen. Neben der Industrie arbeiten sie in Handwerksbetrieben.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Industriemechaniker?
Industriemechaniker ist ein Lehrberuf. Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre. Eine Verkürzung ist möglich. Teilweise wird die Ausbildung auch in Teilzeit angeboten; dann verlängert sich die Ausbildungsdauer entsprechend. Die Ausbildung erfolgt parallel in einem Betrieb und an der Berufsschule. Ein bestimmter Schulabschluss als Zugangsvoraussetzung ist nicht zwingend nötig, um einen Ausbildungsvertrag bei einem Betrieb zu bekommen. Jugendliche unter 18 Jahren brauchen eine ärztliche Bescheinigung über eine Erstuntersuchung.
Der Beruf verbindet konkrete, praktische (z.B. Metallbearbeitung) und theoretische (z.B. Arbeit mit Computerprogrammen) Aspekte miteinander. Interesse für beide Tätigkeitsbereiche ist von Vorteil. Strukturiertes und gewissenhaftes Arbeiten sind sehr wichtig. Körperlich sollte man über eine gute Feinmotorik verfügen, da man es häufig mit kleinen Bauteilen zu tun hat. Da gleichzeitig auch schwere Bauteile bearbeitet werden müssen, braucht man eine gute Körperkraft. Eventuell muss man Schichtarbeit bewältigen.
Wie viel verdient ein Industriemechaniker?
Der Verdienst eines Indutriemechanikers hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Branche
- Größe des Betriebs
- Region
- Tarifvertrag
- Arbeitserfahrung & Zusatzqualifikationen
- Verantwortungsbereich & Aufgabenfeld
Nach Tarifvertrag erwartet Industriemechaniker ein monatliches Brutto-Gehalt zwischen 3.060 € und 3.362 €. In der Arbeitswirklichkeit liegt der Durchschnittslohn aber bei 3.950 €. Große Unternehmen in der Maschinenbau- und Elektrotechnikbranche bieten meistens eine übertarifliche Bezahlung. Durch die Weiterbildung zum Industriemeister Metall steigt die Vergütung auf durchschnittlich 5.521 €. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2022) Zusätzlich können Zulagen für Schicht-, Nacht- oder Wochenendarbeiten auf den Grundlohn angerechnet werden.
Was kann man als Industriemechaniker studieren?
Als Industriemechaniker kann man sich zum Industriemeister Metall weiterbilden. Dazu braucht es mehrere Jahre Berufserfahrung. Die Prüfung wird an einer IHK abgelegt. Im Anschluss sind Tätigkeiten als Führungskraft möglich, da sich damit einhergehend Industriemeister als Ausbilder qualifizieren. Zudem erwirbt man mit dem Meister-Lehrgang den allgemeinen Hochschulzugang und darf ein akademisches Studium an einer Fachhochschule oder Universität beginnen. So ist z.B. ein Maschinenbaustudium möglich. Nach dem Industriemeister kann man sich außerdem nochmals weiterbilden und geprüfter technischer Betriebswirt, geprüfter Betriebswirt (HwO) oder geprüfter technischer Industriemanager werden.
Industriemechaniker: Warum lohnt sich dieser Beruf?
Deutschlandweit gibt es viel zu wenige Industriemechaniker und viele unbesetzte Stellen. Deshalb sind sie sehr gefragt. Besonders gebraucht werden qualifizierte Industriemechaniker in der Industrie. Branchen, die ohne Industriemechaniker nicht existieren können, sind beispielsweise die Automobil-, Feinmechanik- und Optikbranche.