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Alles zu Aufgaben, Gehalt & Weiterbildung bei Klebfachkraft Jobs
Was machen Klebefachkräfte?
Klebfachkräfte sind die Experten im Einsatz von Klebtechnik. Sie arbeiten überwiegend in der Industrie, im Handwerk oder bei Klebstoffherstellern. Zu ihren Aufgaben gehört es, fachgerechte Klebungen auszuführen und klebtechnische Prozesse zu überwachen. Dazu zählt auch die Arbeitsvorbereitung, wo sie Oberflächen schleifen, reinigen und primern müssen. Sollte es zu Mängeln in der Klebstoffverarbeitung kommen, tragen sie zur Qualitätssicherung bei und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Zudem planen und organisieren sie klebtechnische Arbeitsvorgänge. Das bedeutet, dass sie die Anlagen für die Klebprozesse pflegen, warten und instandhalten.
Was braucht man für Klebfachkraft Jobs?
Eine Klebfachkraft ist ein qualifizierter Mitarbeiter von Klebstoffanwendern. Das bedeutet, dass es keine eigene Berufsausbildung für den Job gibt. Die meisten Betriebe verlangen eine abgeschlossene Ausbildung in einem metallverarbeitenden Bereich. Zudem benötigen Klebfachkräfte eine Zusatzausbildung zum Klebpraktiker nach DVS/EWF 330. Von Vorteil ist technisches und zugleich naturwissenschaftliches Verständnis für den Beruf.
Welche Kurse und Schulungen gibt es in der Klebtechnik?
Der Deutsche Verband für Schweißen und verwandte Verfahren (DVS) hat entsprechende Lehrgänge in der Klebtechnik entwickelt. Diese Aus- und Weiterbildungen sind sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene etabliert:
- DVS-Klebtechnologe (ABT)
- Klebpraktiker/European Adhesive Bonder (EAB)
- Klebfachkraft/European Adhesive Specialist (EAS)
- Klebfachingenieur/European Adhesive Engineer (EAE)
Vom DVS zugelassene Bildungseinrichtungen bieten die entsprechenden Kurse an. In der Regel ist die Weiterbildung zur Klebfachkraft ein dreiwöchiger Vollzeitlehrgang. Der Lehrgang zum Klebpraktiker dauert eine Woche. Die achtwöchige Ausbildung zum Klebfachingenieur richtet sich an Personen in leitenden Positionen.
Zudem bietet der DVS auch Auffrischungskurse an, um das Wissen auf den neuesten Stand zu bringen. Weiter gibt es Sonderlehrgänge, um sich in einem bestimmten Bereich zu spezialisieren. Diese können auch innerbetrieblich absolviert werden.
Wie viel verdient man als Klebfachkraft?
Das Gehalt einer Klebfachkraft ist stark abhängig von der Branche, Betriebsgröße und dem erlernten Wissen. Mit einer entsprechenden Ausbildung im Metallbereich liegt das Einstiegsgehalt von Klebfachkräften bei circa 2.800 € und 3.080 € brutto im Monat. Vor allem mit zunehmender Berufserfahrung und entsprechenden Qualifikationen steigt der Verdienst enorm. So erwartet Klebfachingenieure beispielsweise im Schnitt 5.019 € brutto im Monat. (Quelle: Gehalt.de)
Wie gefragt sind Klebfachkräfte?
In der Klebtechnik ist qualifiziertes Personal unabdingbar. Klebtechnische Verfahren entwickeln sich ständig weiter. Es braucht daher Mitarbeiter mit speziellen Kenntnissen, welche fachgerecht die Vorgänge ausführen, damit es nicht zu schwerwiegenden Fehlern kommt. Besonders spezialisierte Klebfachkräfte in einem bestimmten Bereich sind sehr gefragt, da die Vorgänge sehr individuell sind. Es ist daher empfehlenswert, sich ständig weiterzubilden.