Metallbauer (m/w/d) ab 16,00€/h
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Metallbauer (gn)
Metallbauer (gn) - Tagschicht
Metallbauer (gn) für Konstruktionstechnik in Vollzeit
Metallbauer (gn)
Alles zu Aufgaben, Gehalt & Weiterbildung bei Metallbauer Jobs
Was macht man als Metallbauer?
Metallbauer sind die Spezialisten in der Bearbeitung von verschiedenen Metallen. Der Job entstand aus den früheren Berufen Schmied und Schlosser. Die Ausbildung erfolgt in einer von drei Fachrichtungen: Konstruktionstechnik, Metallgestaltung oder Nutzfahrzeugbau. Je nach Bereich sind unterschiedliche Kompetenzen gefragt. Deshalb decken Metallbauer ein breites Spektrum von Tätigkeiten ab. Es reicht von der Gestaltung architektonischer oder sogar künstlerischer Elemente bis zum Karosseriebau. Zu den dabei erforderlichen Handwerkstechniken gehören Zuschneiden, Nieten, Schweißen, Schmieden und Schrauben.
Was braucht man für den Beruf Metallbauer?
Um Metallbauer zu werden, braucht es eine entsprechende Ausbildung. Rechtlich gibt es keinen bestimmten Schulabschluss als Voraussetzung. Die meisten Betriebe stellen aber überwiegend Azubis mit Hauptschulabschluss ein. Die Lehre wird in 3,5 Jahren absolviert. Man wählt eine Fachrichtung, in der man sich ausbilden lassen will: Konstruktionstechnik, Metallgestaltung oder Nutzfahrzeugbau. Die Ausbildung ist dual aufgebaut. Das heißt, der Unterricht erfolgt in einer Firma und an der Berufsschule. Interesse an hochpräziser, handwerklicher Arbeit ist unerlässlich. Der Job ist körperlich anstrengend. Man sollte also kräftig, fit und belastbar sein. Gutes (räumliches) Vorstellungsvermögen braucht es, um Skizzen und Bauzeichnungen zu lesen. In Betrieben, die an Fassaden und Dächern arbeiten, ist Schwindelfreiheit wichtig.
In welchem Metallberuf verdient man am meisten?
Der Verdienst hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Branche
- Größe des Betriebs
- Region
- Tarifvertrag
- Arbeitserfahrung & Zusatzqualifikationen
- Verantwortungsbereich & Aufgabenfeld
Nach Tarif ist ein Brutto-Stundenlohn von rund 18 € vorgesehen. Große Unternehmen in der Fahrzeug- und Baubranche bieten oft eine übertarifliche Bezahlung. Während des letzten Ausbildungsjahres sind Monatsgehälter bis 1136 € möglich. Später verdienen Metallbauer im Schnitt 3.145 €, in Baden-Württemberg sogar 3.588 €. Durch die Prüfung zum Metallbauermeister wächst der Lohn auf durchschnittlich 4.199 €, durch die Weiterbildung zum Techniker Metallbautechnik auf 4.505 € (Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2022). Zusätzlich erhöhen Schichtzulagen den Grundlohn.
Was gibt es für Weiterbildungsmöglichkeiten für Metallbauer?
Der Beruf bietet vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten. Zum einen gibt es Weiterbildungen zum Techniker Metallbautechnik oder Konstrukteur. Zum anderen können Metallbauer die klassische Meisterprüfung ablegen. Zudem steht mit dem Meisterbrief der Weg an Universitäten oder Fachhochschulen offen. Thematisch passende Studiengänge sind beispielsweise Maschinenbau, Produkt- und Industriedesign oder Schiffbau/Meerestechnik. Nach dem Meister ist eine erneute Weiterbildung zum Betriebswirt (HwO) oder Restaurator im Metallbauer-Handwerk möglich. Eine Option kann auch selbstständige Tätigkeit sein. Die Ausbildung qualifiziert z.B. für das Handwerk des Hufschmieds.
Ist Metallbauer ein guter Beruf?
Das Berufsbild wurde 2015 von der Bundesarbeitsagentur auf die Positivliste gesetzt. Das bedeutet, dass in diesem Job extremer Personalmangel herrscht und man versucht, ausländische Fachkräfte anzuwerben. Der Metallbau ist ein zentrales Element unseres Infrastruktursystems, sowohl was Architektur als auch Logistik (Nutzfahrzeuge) betrifft. Entsprechend werden stets Angehörige dieses Berufsstandes benötigt.