Meist erwischt es uns in der feucht-kalten Jahreszeit: Schnupfen, Husten, Halsschmerzen sind die klassischen Symptome einer Erkältung. Kommt noch Fieber hinzu, kann es sich aber auch um eine Grippe handeln. Doch worin unterscheidet sich eine Erkältung oder grippalem Infekt und einer Grippe? Wir haben Tipps für Sie, um gesund zu bleiben.
Wie können Sie eine Erkältung von einer Grippe unterscheiden?
Die Erkältungsviren sind immer gleich und das ganze Jahr aktiv. Aber vor allem im Winter, wenn unser Immunsystem geschwächt ist, werden sie uns gefährlich. Auch gereizte und durch Kälte oder Heizungsluft ausgetrocknete Schleimhäute sind prima Voraussetzungen für die Störenfriede. Da er die Viren schon kennt, kann sich unser Körper mit Symptomen wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit gut wehren. Eine Erkältung ist normalerweise nicht gefährlich und geht nach ein paar Tagen wieder weg. Ruhe, Schlaf und heiße Getränke helfen über das Gröbste hinweg.
Eine Erkältung beginnt meist mit einem leichten Kratzen oder Schmerzen im Hals, oft auch mit einer laufenden oder verstopften Nase, Husten oder Heiserkeit sowie Kopfschmerzen. Manchmal bekommen Sie auch leichtes Fieber. Eine Erkältung kann zu einer Entzündung der Ohren, der Nasennebenhöhlen oder der Bronchien führen.
Die Viren der echten Grippe verändern sich jedes Jahr. Unser Körper hat deswegen Schwierigkeiten, sie zu bekämpfen. Eine Grippe kann gefährlich und sogar tödlich sein. Sie beginnt sehr schnell, häufig mit hohem Fieber und starken Kopfschmerzen. Betroffene haben meist nur wenig Schnupfen aber einen starken und trockenen Husten. Bis eine Grippe auskuriert ist, können je nach Krankheitsverlauf mehrere Wochen vergehen.
Wenn Sie nicht sicher sind ob Sie eine Erkältung oder eine Grippe haber, gehen Sie bitte sofort zum Arzt und lassen Sie sich untersuchen.
Übrigens: Gegen Grippe kann man sich impfen lassen, gegen Erkältungen nicht. Gerade ältere oder kranke Menschen sollten sich beim Hausarzt über eine Grippeimpfung informieren.

Wie schützen Sie sich vor einer Erkältung?
Im Winter und Frühling ist Erkältungszeit. Viele Menschen tragen die Erkältungsviren in sich und können Sie anstecken. Mit diesen fünf Tipps können Sie sich schützen:
Tipp 1:
Kein Händeschütteln im Winter! Die meisten Viren befinden sich an den Händen und verteilen sich beim Händeschütteln weiter. Im Winter ist Winken besser als Hände zu schütteln.
Tipp 2:
Nicht frieren und nicht schwitzen! Der "Zwiebel-Look" - mehrere dünne Lagen Kleidung übereinander - hilft Ihnen, dass Sie immer so viel anziehen und ausziehen können, dass Sie sich immer wohl fühlen.
Tipp 3:
Sie brauchen warme, wasserdichte Schuhe. Denn im Winter gibt es viel Regen und Schnee. Wenn Sie schlechte Schuhe haben, werden Ihre Füße nass und kalt. Dadurch werden Sie schneller krank.
Tipp 4:
Die Luft zuhause oder im Büro ist durch die Heizung sehr trocken. Öffnen Sie mehrfach am Tag kurz die Fenster. Auch Wasserschalen auf der Heizung können helfen, die Luftfeuchtigkeit im Raum zu erhöhen. Nasenduschen mit Meersalz helfen dabei, die Schleimhäute geschmeidig zu halten.
Tipp 5:
Und auch durch Ihre Ernährung können Sie einiges bewirken! Frisches Obst und viel Gemüse geben Ihnen alle Vitamine, die Sie brauchen. Zitronen, Orangen oder Mandarinen aber auch Kohlsorten wie Wirsing oder Sauerkraut stärken Ihr Immunsystem mit besonders viel Vitamin C.

Tipps für Arbeit bei Nässe und Kälte
Wenn Sie in kühlen Räumen oder im Freien arbeiten, solltest Sie sich besonders schützen!
Gute Kleidung
Wenn Sie bei Nässe und Kälte arbeiten, brauchen Sie die richtige Kleidung, damit Sie nicht frieren. Am besten tragen Sie mehrere Lagen Kleidung übereinander. Zum Bespiel eine Jacke und Hose aus Mikrofasern und darunter Fleece-Wäsche. Wichtig ist Kleidung, bei der es einen guten Luft- und Wärmeaustausch gibt.
Mütze, Schal und Handschuhe
Mütze und Schal schützen die Atemwege. Sie sind bei Kälte der beste Schutz für Deine Gesundheit. Wenn Sie die Handschuhe oft ausziehen müssen, um Werkzeug zu halten, sind dünne Handschuhe darunter gut.
Kraft und Wärme tanken
Arbeit in der Kälte ist anstrengend. Deshalb sind Aufwärmpausen wichtig. Empfohlen sind zum Beispiel 10 Minuten Wärmepause nach 150 Minuten Arbeit bei 10 bis - 5 °C.
Genug trinken
Auch an kalten Tagen dürfen Sie das Trinken nicht vergessen. Am besten sind warme Getränke aus der Thermoskanne wie Tee, Kaffee oder Kakao.
Die Haut schützen
Bei Kälte wird unsere Haut schneller trocken und rissig - da haben Bakterien und Viren leichtes Spiel. Im Drogeriemarkt gibt es gute Kälteschutzcremes für Gesicht, Lippen und Hände.

