Viele Beschäftigte nehmen sich vor, die Arbeit nach Feierabend im Büro zu lassen, um besser abzuschalten. Ebenso versuchen viele Berufliches lockerer zu sehen und Probleme im Job nach einem intensiven Tag aus dem Kopf zu verbannen. Jedoch gelingt das nicht immer.
Wir erklären Ihnen, wie Sie es schaffen, beim nach Hause kommen abzuschalten.
1. Etwas auf die Ohren
Wenn Sie etwas länger pendeln müssen, bietet es sich an, im Auto oder in der Bahn per Kopfhörer Musik zu hören. Wir empfehlen insbesondere klassische Musik, denn Studien zeigen, dass diese Stress reduziert.
2. Raus aus den Klamotten
Sie wollen den Chef und die Kollegen für ein paar Stunden vergessen? Dann streifen Sie sie einfach ab: Raus aus den Sachen, die Sie am Arbeitsplatz tragen. Ziehen Sie die unbequemen Schuhe aus und etwas Bequemes an. Etwas, mit dem Sie positive Erinnerungen verbinden, wie zum Beispiel ein wohliges T-Shirt.
3. Machen Sie das Smartphone aus
Nur noch mal kurz am Abend die Mails checken oder die WhatsApp-Nachrichten der Freunde lesen – das ist doch nicht schlimm? Doch, für Ihre Erholung ist es Gift. Auch wenn es schwerfällt, sollten Sie einfach mal ausprobieren, das Smartphone während des Feierabends wegzulegen oder ganz auszuschalten. So können Sie am besten abschalten.
4. Konzentrationssport
Sie brauchen keinen Marathon zu laufen, um Stress abzubauen. Jede Art von Bewegung am Feierabend ist gut. Beim Bewegen werden Endorphine freigesetzt, die wiederum Glücksgefühle bescheren. Egal, ob Sie ins Fitnessstudio gehen, um den Block laufen oder wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung tanzen – Bewegung tut in jedem Fall gut! Besonders effektiv beim Entspannen sind Sportarten, die Ihre volle Aufmerksamkeit erfordern und bei denen Sie konzentriert sein müssen. Wenn Sie immer die gleiche Strecke joggen, ist das zum Beispiel nicht der Fall. Man spult dabei immer das gleiche Programm ab. Bei Ballsportarten wie Tennis, Basketball oder Fußball kommen dagegen ständig neue Spielsituationen zustande und man muss spontan reagieren. Damit ist der Kopf beschäftigt, und Sie wälzen keine Alltagsprobleme.
5. Reden für die Seele
Ein Gespräch mit jemandem, mit dem Sie auf einer Wellenlänge liegen, wirkt oft wahre Wunder. Treffen Sie sich nach Feierabend in einer gemütlichen Atmosphäre. Ein Plausch über alte Zeiten, Pläne oder die neuesten Geschehnisse im Freundeskreis lenken wunderbar vom stressigen Arbeitsalltag ab.
6. Ab in die Suppenküche
Sie haben den ganzen Tag gearbeitet und wollten während des Feierabends noch weitermachen? Ja, das kann tatsächlich entspannen. Eine Studie zeigt, dass Personen umso besser abschalten können, je mehr Freizeit sie mit sozialer Arbeit verbringen. Der Grund: Menschen erleben während der ehrenamtlichen Tätigkeiten häufig Erfolge und bekommen positive Rückmeldungen.
7. Raus in die Natur
Ein Gang durchs Grüne – durch den Park oder das Wäldchen – entspannt. Das hat der schwedische Psychologe Terry Hartig von der Universität Uppsala bewiesen: Er befragte Studenten, ob sie verärgert seien, maß ihren Blutdruck und ließ sie anschließend entweder eine Stunde in den Bergen wandern oder durch die Stadt bummeln. Danach wurden die Teilnehmer erneut untersucht. Tatsächlich waren die Mitglieder der Gruppe aus den Bergen gelassener und hatten einen niedrigeren Blutdruck als diejenigen, die durch die Stadt gelaufen sind.
8. Sich in andere Welten entführen lassen
Stehe als Nachtwache an der Nordgrenze des Landes und lasse dir den eisigen Wind um die Ohren wehen wie in „Das Lied von Eis und Feuer“. Oder stehen Sie an der Seite von „Harry Potter“, wenn er sein neuestes Abenteuer erlebt? Nichts katapultiert Sie schneller in eine andere Welt als ein gutes Buch. Nein, auch kein guter Film. Wichtig: Bücher, die sich thematisch mit Ihrer Arbeit auseinandersetzen, helfen nicht wirklich, den Kopf freizubekommen.
9. Abtauchen
Waschen Sie sich Stress einfach ab. Lassen Sie sich ein heißes Bad ein oder dusche eine Weile. Beides wird Ihnen guttun. Wasser hat eine beruhigende Wirkung und wird Ihnen helfen, zu entspannen.
10. Rein in die Federn
Ein Gegenmittel für Sorgen und Stress ist eine Mütze voll Schlaf. Denn: Hat man zu wenig geschlafen, wird verstärkt das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet. Zudem hat der Körper zu wenig Zeit, um sich zu regenerieren. Normalerweise erholt er sich nämlich im Schlaf von den Anstrengungen des Tages. Es ist jedoch unterschiedlich, wie viele Stunden jemand ruhen muss, um fit zu sein. Manche Menschen benötigen nur sechs, andere volle acht Stunden. Auf jeden Fall ist genügend Schlaf ein gutes Mittel gegen Arbeitsstress.

