Wie Azubis typische Fehler vermeiden können

Aller Anfang ist schwer. Mit diesen Tipps lassen sich typische Fehler vermeiden, damit Sie sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: die Freude am Lernen!

Grafik: Mann schaut durch Lupe

Der Wechsel von Schüler zu Azubi ist nicht gerade ein Zuckerschlecken. Neue Menschen, neues Umfeld und neue Aufgaben kommen alle auf einmal auf einen zu. Eigene Erwartungen treffen auf die Erwartungen von Ausbildungsleitern - und das täglich. Gerade in der Anfangszeit lauern viele Fehlerquellen, die den Einstieg komplizierter machen, als er sein muss.

Den Einstieg erfolgreich navigieren und typische Fehler vermeiden

1. Fehler vertuschen

Auszubildende sollen keine Angst davor haben, Fehler zu machen - ganz besonders in der Anfangszeit. Keiner kann von Ihnen ernsthaft verlangen, dass Sie schon am Anfang alles wissen oder können. Dafür ist eine Ausbildung schließlich da. Fehler gehören zur Ausbildung, denn daraus lernen Auszubildende und im besten Fall wiederholen sich die Fehler nicht. Deshalb ist es wichtig, zu Fehlern zu stehen und nicht zu hoffen, dass ein Fehler niemandem auffällt. Denn in 90 % der Fälle fliegen Fehler auf und mindern das Vertrauen. Wer Fehler offen ansprechen kann, zeigt Reife und Verantwortungsbewusstsein.

2. Nicht nachfragen wollen

Bereits nach der Unterschrift des Ausbildungsvertrages empfiehlt es sich, in Kontakt mit dem Unternehmen zu bleiben und schon im Vorfeld Fragen zu stellen (z. B. zum Dresscode, Arbeitszeit- und Pausenregelung, mitzubringende Dinge). Eine gute Möglichkeit hierzu ist auch ein vorgeschaltetes Praktikum. Je mehr Sie im Vorhinein in Erfahrung bringen, umso sicherer tretet sie in den ersten Monaten auf.

Während der Ausbildung sind Unklarheiten immer beim Ausbilder zu adressieren, egal ob es um Abläufe oder inhaltliche Fragen geht. Der Ausbilder ist Ihre Person des Vertrauens im Unternehmen und dient als Mentor. Nutzen Sie diese Möglichkeit.

3. Den Anspruch haben, alles sofort zu lernen

Viele Auszubildende sind zu Beginn der Ausbildung überwältigt von der großen Informationsflut. Daher ist es essenziell, neue Themen / Abläufe / Prozesse / To-Do`s aufzuschreiben und später nachzulesen und nachzufragen, wo es Unklarheiten gibt. Hier kann jeder für sich ausprobieren, welche Form des Aufschreibens am besten funktioniert (Aufgabenheft, Excel-Liste, Outlook). Damit einhergehend sollen sich Auszubildende von Anfang an trauen, rechtzeitig Bescheid zu sagen, wenn sie eine Aufgabe zeitlich oder inhaltlich nicht bewältigen, um rechtzeitig andere Kollegen einzubinden.

Mit diesen Tipps lassen sich typische Fehler vermeiden, damit Sie sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: die Freude am Lernen!

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