Was macht eigentlich eine CAD-Fachkraft?

CAD steht für „computer-aided design“ bzw. computergestütztes Konstruieren. Erfahren Sie hier, was CAD-Fachkräfte machen.

Personen betrachten gemeinsam Konstruktionspläne

Ohne CAD-Fachkräfte gäbe es wahr­scheinlich keine modernen Fabriken und auch komplexe Bau­vorhaben wären nur sehr schwierig umsetzbar. Sie sind gewisser­maßen das Bindeglied zwischen der Vision eines Architekten oder Konstrukteurs und dem tatsächlichen Bau. Ein spannendes Feld mit Zukunft!

CAD steht für „computer-aided design“, zu Deutsch computer­gestütztes Konstruieren. Wer sich mit CAD beschäftigt, erstellt Modelle am Computer. Das können Modelle jeglicher Art sein. Klassische Einsatzbereiche für CAD sind Architektur oder Maschinen­bau. Doch auch „im Kleineren“, wie etwa beim Herstellen von Zahn­ersatz, kommt CAD zum Einsatz.

Am Computer lassen sich mithilfe spezieller Software detaillierte Konstruktionen entwerfen, zum Beispiel von Bauwerken, Maschinen oder Prothesen – in der Regel heutzutage in 3D. Die Modelle sind die Basis für alle denk­baren Planungen und Berechnungen, wie etwa die Statik von Bauwerken. Spezialisten für CAD sind deshalb in vielen technischen Berufs­zweigen immer wieder gefragt.

Weiterbildung baut auf Vorkenntnissen auf

Zur CAD-Fachkraft wird man, indem man eine Prüfung ablegt, der eine Weiterbildung voraus­gehen kann. Diverse Bildungs­einrichtungen, darunter die Handwerks­kammern, bieten entsprechende Kurse an, die in Vollzeit bis zu sechs Monate dauern. Manche Kurse sind bereits auf eine bestimmte Branche ausgerichtet und haben beispiels­weise die Schwerpunkte Bau oder Elektro­technik. Andere Kurse dagegen werden ohne Schwer­punkte angeboten.

Voraussetzung für die Weiter­bildung und Prüfung sind gute Vorkennt­nisse im technischen Zeichnen, Bauzeichnen oder in der Konstruktion. Das ist durch eine entsprechende Berufs­ausbildung möglich. Dass die Kandidaten technisches Verständnis mitbringen sollten, versteht sich also von selbst. Darüber hinaus ist die Bereitschaft zur Weiterbildung erforderlich, um mit den Fortschritten der Software­programme im täglichen Einsatz Schritt zu halten.