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Maschinenführer (m/w/d) in Vollzeit

€ 17 - € 19 pro Stunde
location iconMannheim
type iconVollzeit
domain iconProduktion und Herstellung
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Stanzmaschinenführer (gn)

€ 16 - € 18 pro Stunde
location iconChemnitz, Sachsen
type iconVollzeit
domain iconProduktion und Herstellung

Alles zu Aufgaben, Gehalt & Weiterbildung bei Maschinen­führer Jobs

Maschinenführer sind dort tätig, wo die auto­matisierte Produktion die Bedienung von Maschinen erfordert. Sie arbeiten eigen­ständig, überwachen die Funktionalität der Maschine während des gesamten Fertigungs­prozesses und beseitigen auftretende Störungen. Der Einsatz ist in sehr vielen Branchen möglich. z.B. Metallbau, Kunststoff­herstellung, Fahrzeugbau, Textil-, Schmuck- und Pharma­industrie sowie Nahrungs­mittel­branche.

Wer als Maschinenführer arbeitet, hat Interesse für Technik, insbesondere für Maschinen-, Anlagen- und Steuerungs­systeme. Dieser Beruf erfordert hand­werkliches Geschick, Verantwortung, einen sicheren Umgang mit Computern und gute Kommuni­kations­fähigkeiten. Schmutzig werden schreckt nicht ab und für die Arbeit im inter­nationalen Umfeld sind Fremd­sprachen von Vorteil. Typische Arbeitsorte sind Produktions­betriebe und Werkshallen.
 
In verarbeitenden und produ­zierenden Betrieben laufen Maschinen rund um die Uhr. Deshalb arbeiten Maschinen­führer meist in einer 40-Stunden-Woche im Schicht­dienst. In vielen Betrieben wird auch die Bereit­schaft für zusätzliche Schichten voraus­gesetzt, wofür es in der Regel attraktive Schicht­zulagen gibt, die das Gehalt aufbessern. Die Konditionen regelt vornehmlich ein gültiger Tarifvertrag.

Die Ausbildung zum Maschinen­führer dauert zwei Jahre und erfolgt branchen­übergreifend. Ein bestimmter Schul­abschluss ist nicht vorge­schrieben. Im zweiten Ausbildungs­jahr ist eine Spezialisierung in folgenden Bereichen möglich:

  • Metall- und Kunststofftechnik
  • Textiltechnik
  • Textilveredelung
  • Lebensmitteltechnik
  • Druckweiter- und Papie­rverarbeitung

Eine anschließende Weiter­qualifizierung zum Industrie­mechaniker, Werkzeug­mechaniker, Zerspanungs­mechaniker oder Feinwerk­mechaniker ist möglich. Die 3-jährige Ausbildung lässt sich durch bereits absolvierte und angerechnete Ausbildungs­jahre verkürzen.

Während der Ausbildung gibt es bereits eine Ausbildungs­­vergütung. Im Anschluss haben Branche, Region, Ausbildung und Erfahrung Einfluss auf die Gehalts­höhe. Der durch­schnittliche Verdienst eines Maschinen­führers liegt zwischen 2.500 € und 3.000 € brutto pro Monat.

Erfahrene Maschinen­führer verdienen sogar bis zu 3.500 € brutto pro Monat. Zudem erhöht sich das Grundgehalt weiter durch Zulagen bei Schicht-, Nacht- oder Wochenend- und Feiertags­arbeit.

Durch die Bereitschaft zur Weiter­entwicklung, bieten sich Maschinenführern attraktive Karriere­chancen. Spezialisierungs- und Fortbildungs­möglich­keiten sind in praktisch allen Industrie­zweigen möglich in denen große Maschinerien zum Einsatz kommen. Zur Qualifizierung bieten sich folgende Optionen:

 

  • Fortbildungen in den Bereichen Hydraulik, Pneumatik, Elektro­technik, Automatisierungs­technik oder Programmierung
  • ­­
  • Berufliche Weiterbildungen in verwandten Berufen wie Industrie­mechaniker, Mechatroniker oder Elektro­mechaniker

  • Ein Studium in Maschinenbau, Elektro­technik oder Mechatronik ermöglicht Jobs in Führungs­positionen oder höher­qualifizierten Positionen

  • Schulungen, für weitere Fähigkeiten, z.B. Schweißen oder CNC-Programmierung

  • Messen, Konferenzen oder Fach­seminaren informieren über technolo­gischen Entwicklungen und Innovationen in der Branche

Maschinenführer sind in der Industrie sehr gefragt, da sie für den reibungs­­losen Betrieb von Maschinen und Anlagen verantwortlich sind. In vielen Branchen, wie der Automobil-, Lebensmittel-, Chemie- oder der Metall­­industrie, sind Maschinen­­führer unverzichtbar, da sie dazu beitragen, Produktions­­prozesse effizient und sicher zu gestalten.

Die Nachfrage nach Maschinen­­führern variiert von Branche, Region, Unternehmens­­größe und der Art der Maschinen und Anlagen, die zu bedienen sind. Sie ist jedoch stabil, da die Industrie auf eine effiziente Produktion angewiesen ist. Das Berufsfeld von Maschinen­­führern unterliegt einem stetigen techno­logischen Wandel, der auch in Zukunft attraktive Karriere- und Entwicklungs­­perspektiven verspricht.

Da deutsche Maschinen weltweit exportiert werden und deren Funktionalität zu gewähr­leisten ist, sind auch Jobs im Ausland möglich. Hier sind Sprach­­kenntnisse von Vorteil.