28/05/2026
location iconFrankfurt am Main
domain iconProduktion und Herstellung
05/06/2026
location iconFrankfurt am Main
type iconVollzeit
domain iconElektro- und Elektronikindustrie
19/06/2026
NEW
location iconFrankfurt am Main
type iconVollzeit
domain iconElektro- und Elektronikindustrie
09/06/2026
NEW
location iconFrankfurt am Main
type iconVollzeit
domain iconElektro- und Elektronikindustrie
03/06/2026
location iconFrankfurt am Main
domain iconLuftfahrt

Alles zu Aufgaben, Gehalt & Weiterbildung bei Mechatroniker Jobs

Was macht ein Mechatroniker?

Mechatroniker sind Experten für Mechanik und Elektronik. Sie arbeiten überwiegend in der Industrie, wo sie verschiedene Komponenten zu komplexen Anlagen zusammen­fügen. Darüber hinaus gehört das Programmieren mecha­tronischer Systeme zu ihren Aufgaben. Dazu verfügen sie über Fach­kenntnisse in den Bereichen Elektro­technik, Hydraulik, Steuerungs­technik und Metall­bearbeitung. Neben der Montage sind sie auch im Rahmen der Wartung und Prüfung bereits installierter Maschinen im Einsatz. Achtung: Trotz der nahezu identischen Bezeichnung ist der Beruf Mechatroniker nicht mit dem Kfz-Mecha­troniker gleich­zusetzen!

Wie lange dauert die Ausbildung zum Mechatroniker?

Die Ausbildung zum Mechatroniker dauert in der Regel 3,5 Jahre. Eine Verkürzung ist möglich. Teilweise wird die Ausbildung auch in Teilzeit angeboten; dann verlängert sich die Ausbildungs­dauer entsprechend. Den praktischen Teil absolvieren die Azubis in Industrie- oder Handwerks­betrieben. Parallel dazu lernen sie theoretisches Wissen an der Berufs­schule. Ein bestimmter Schul­abschluss als Zugangs­voraus­setzung ist nicht zwingend nötig, um einen Ausbildungs­vertrag bei einem Betrieb zu bekommen. Teilweise wird aber ein Mindest­alter von 16 Jahren verlangt. Jugendliche unter 18 Jahren brauchen eine ärztliche Beschei­nigung über eine Erstunter­suchung.

Der Beruf verbindet praktisch-konkrete (z.B. Montage) und theoretische (z.B. Programmieren) Aspekte miteinander. Interesse für beide Tätigkeits­bereiche ist also von Vorteil. Selbst­ständig-organisiertes, problem­lösendes und gewissen­haftes Arbeiten sind sehr wichtig. Körperlich sollte man über eine gute Feinmotorik verfügen, da man es häufig mit kleinen Bauteilen zu tun hat.

Wie viel verdient man als Mechatroniker?

Der Verdienst eines Meachatronikers hängt von verschiedenen Faktoren ab:


  • Branche
  • Größe des Betriebs
  • Region
  • Tarifvertrag
  • Arbeitserfahrung & Zusatz­qualifikationen
  • Verantwortungsbereich & Aufgabenfeld

Nach Tarifvertrag erwarten Mechatroniker ein monatliches Brutto-Gehalt zwischen 3.135 € bis 3.646 €. Große Unternehmen in der Fahrzeug- und Medizin­technik­branche bieten meistens eine über­tarifliche Bezahlung. Während der Ausbildung verdient man im Schnitt 1027 €. Durch die Weiter­bildung zum Industrie­meister Mechatronik steigt die Vergütung auf durchschnittlich 4.421 € (Quelle: Bundes­agentur für Arbeit 2022). Zusätzlich können Zulagen für Schicht-, Nacht- oder Wochenend­arbeiten auf den Grundlohn angerechnet werden.

Wie kann man sich als Mechatroniker weiter­bilden?

Als Mechatroniker kann man sich zum Industrie­meister Mechatronik weiter­bilden. Dazu braucht man mehr­jährige Berufs­erfahrung. Die Prüfung zum Industrie­meister wird an einer IHK abgelegt. Damit einhergehend qualifizieren sich Industrie­meister auch als Ausbilder. Im Anschluss sind also Tätig­keiten als Vorgesetzter möglich. Zudem erwerben Industrie­meister den allgemeinen Hochschul­zugang und dürfen ein akademisches Studium an einer FH oder Universität beginnen. Nach dem Industrie­meister kann man sich außerdem nochmals weiter­bilden und geprüfter technischer Betriebswirt, geprüfter Betriebswirt (HwO) oder geprüfter technischer Industrie­manager werden.

Ist Mechatroniker ein guter Beruf?

Der Beruf Mechatroniker wurde 2015 als Mangel­beruf für Facharbeiter eingestuft.  Das heißt: Es gibt deutschland­weit viel zu wenige Mechatroniker und viele unbesetzte Stellen. Sie haben deshalb gute Aussichten auf dem Arbeits­markt. Besonders gesucht sind qualifizierte Mechatroniker in der Industrie. Branchen, die ohne Mecha­troniker nicht existieren können, sind beispiels­weise die Automobil­branche, Luft- und Raumfahr­technik, Medizin­technik oder Elektro­geräte­hersteller.