Nie ohne Schutzkleidung: Darth Vader und Bob der Baumeister

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Darth Vader und Bob der Baumeister

Hä? Darth Vader und Bob der Baumeister haben etwas gemeinsam? Aber sicher: Sie tragen immer ihre Schutzkleidung bei der Arbeit. Das hilft ihnen in der einen oder anderen gefährlichen Situation. Und lässig schaut es auch aus.

Welche Kleidung wir bei der Arbeit tragen, dürfen wir in vielen Fällen frei entscheiden. Solange es das ist, was die Umgebung typischerweise erwartet. Ein Banker etwa im Hawaii-Hemd? Da wären wir irritiert und vielleicht skeptisch. Also trägt er einen Anzug. In anderen Berufen trägt man Dienstkleidung. Damit wird klar, welche Aufgabe jemand hat: Den Richter erkennen wir an der Robe, den Polizisten oder den Soldaten an der Uniform. Diese Dienstkleidung wird vom Arbeitgeber gestellt.

Schutzkleidung     

Wenn es bei der Arbeit gefährlich zugehen könnte, gibt es Vorschriften, welche Kleidung Beschäftigte zu tragen haben. Nämlich sogenannte Schutzkleidung. Die soll vor gesundheitlichen Risiken durch die Arbeit schützen. Geregelt sind die Vorschriften dafür zum Beispiel im Arbeitsschutzgesetz, in Tarifverträgen oder in berufsgenossenschaftlichen Vereinbarungen. Schutzkleidung findet sich in vielen Berufen.

Verschiedene Typen von Schutzkleidung

Warnkleidung, um Unfällen vorzubeugen

Sie macht durch grelle Farben und Reflektoren auf denjenigen aufmerksam, der sie trägt. Warnkleidung ist meist zu tragen, wenn es unbedingt erforderlich ist von anderen gesehen zu werden. Vor allem von denjenigen, die ein Fahrzeug oder eine Maschine bedienen und wenn dabei die Gefahr besteht, diesen in die Quere zu kommen. Die neongelbe Warnjacke ist ein allgemein bekanntes Beispiel für Warnkleidung.

Schutzkleidung, um Hygiene sicherzustellen

In Gesundheits- und Pflegeberufen müssen sowohl die Beschäftigten wie auch die Patient*innen vor Infektionen geschützt sein. Ebenso die Menschen, die Lebensmittel verarbeiten müssen aufpassen. Damit krankheitserregende Keime keine Chance haben, tragen die Beschäftigten in diesen Berufen zum Beispiel Einmal-Handschuhe, Schutzkittel oder Mund- und Nasenschutz.

Schutzkleidung, um vor Verletzungen geschützt zu sein

Waldarbeiter arbeiten mit der Motorsäge, Fleischer mit scharfen Messern, Bauarbeiter in teilweise ungesicherten Arbeitsumgebungen. Überall dort besteht die Gefahr, sich zu schneiden, quetschen, stechen oder zu prellen. Daher haben die Beschäftigten dieser Berufe bei der Arbeit unter anderem Schnittschutzhosen, Stechschutzhandschuhe, Schutzhelme oder Schutzbrillen zu tragen.

Schutzkleidung für extreme Temperaturen

Menschen können bei der Arbeit auch extremer Kälte oder Hitze ausgesetzt sein. Zudem haben sie in bestimmten Berufen auch Umgang mit Feuer. Auch hier verhindert entsprechende Schutzkleidung, dass Menschen bei der Arbeit zu Schaden kommen. Sie tragen dann Hitzeschutzschürzen beim Schweißen oder Thermo-Bekleidung in Kühlräumen.

Schutzkleidung für den Umgang mit Chemikalien

Wer bei seiner Arbeit mit gesundheitsgefährdenden Chemikalien hantiert, muss sich ebenfalls vor gesundheitlichen Schäden durch seine Arbeit schützen. Wer etwa mit Säuren oder Laugen arbeitet, hat Chemikalienschutzhandschuhe zu tragen, um Haut und Hände vor Verätzungen zu bewahren.

Schutzkleidung gegen Kontamination

In besonders extremen Situationen wie beim Katastrophenschutz sind Ganzkörperschutzanzüge zu tragen. Sie schützen dann vor Krankheitserregern, Einflüssen von Chemikalien sowie Giften in der Luft und vor atomarer Strahlung.

Aus welchen Gründen Sie auch immer aufgefordert werden Schutzkleidung zu tragen … Wichtig ist es, dass Sie es tatsächlich tun. Darth Vader und Bob der Baumeister wissen warum.