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CNC-Fachkraft (gn) in Ulm Direktvermittlung

€ 45000 - € 48000 pro Jahr
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Alles zu Aufgaben, Gehalt & Weiterbildung bei Jobs als CNC-Fachkraft

CNC-Fachkräfte werden auch CNC-Fräser genannt. Ihre Berufs­bezeichnung kommt von den Anlagen, mit denen sie arbeiten. CNC steht dabei für „Computerized Numerical Control“. Durch ein Computer­programm gesteuert, bohren und fräsen CNC-Maschinen automatisch komplexe Formen aus Werk­stücken. Sie kommen vor allem in der Metall-, Holz- und Kunststoff­industrie zum Einsatz, um exakt baugleiche Teile in hoher Stück­zahl zu fertigen. Fachkräfte für CNC-Technik programmieren und bedienen diese Geräte und überwachen sie während des Fräs­vorgangs. Kommt es zu einer Störung oder Fehler­meldung, suchen CNC-Fräser nach einer passenden Lösung. Sie garantieren so einen reibungs­losen Ablauf an der Fräse.

Fachkraft für CNC-Technik ist eine berufliche Weiter­bildung. Die Prüfung wird an der Industrie- und Handels­kammer oder einer Handwerks­kammer abgelegt. Die Voraus­setzung ist eine abgeschlossene Ausbildung in einem metall­verarbeitenden Beruf, wie Zerspanungs­mechaniker oder Fachkraft für Metall­technik.

Was braucht es für den Job? Wichtig für den Beruf sind sorg­fältiges und selbst­ständiges Arbeiten. Beim Erstellen neuer Programme sind Kreativität und Vorstellungs­kraft sowie numerische Fähig­keiten gefragt. Auf der Suche nach Programm­fehlern braucht es Ausdauer. Daneben sind IT-Kenntnisse nötig, da sich CNC-Fräser mit der spezifischen Steuerungs­software der Maschine vertraut machen muss.

Der Verdienst hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Branche
  • Größe des Betriebs
  • Region
  • Tarifvertrag
  • Arbeitserfahrung & Zusatz­qualifikationen
  • Verantwortungsbereich & Aufgabenfeld

Nach Tarifvertrag verdienen CNC-Fachkräfte 3.362 € bis 3.960 € brutto pro Monat. Zum Grund­lohn können noch Schicht­zulagen hinzukommen. Große Konzerne in der Stahl- und Automobil­industrie zahlen häufig über­tariflich. Im Durch­schnitt liegt das monatliche Gehalt bei 3.630 € brutto. (Quelle: Bundes­agentur für Arbeit 2022) Durch die Weiter­bildung zum Industrie­meister Metall liegt die Vergütung bei durch­schnittlich 5.521 €.

Aufstiegschancen ergeben sich durch die Weiter­bildung zum Industrie­meister Metall. Die entsprechende Prüfung wird an einer IHK absolviert. In diesem Schritt qualifiziert man sich auch als Ausbilder. So können CNC-Fräser Tätig­keiten als Vorgesetzter ausüben, wie z.B. Schicht­leiter oder Ausbildungs­leiter. Sie können sogar Leiter der CNC-Abteilung oder Leiter der Fertigung werden. Zudem erwerben sie den allgemeinen Hoch­schul­zugang und können ein Studium beginnen. So ist z.B. ein Maschinen­bau- oder Produktions­technik­studium möglich. An den Industrie­meister können sie Weiter­bildungen als geprüfter technischer Betriebs­wirt, geprüfter Betriebs­wirt (HwO) oder geprüfter technischer Industrie­manager anschließen.

Überall in der Industrie­land­schaft müssen CNC-Maschinen bedient werden. Sie sind die Basis moderner Fließband­produktion. Qualifizierte CNC-Fach­kräfte sind unerlässlich und gefragt. Aber nicht nur Betriebe im Metall­bereich bieten hervor­ragende Möglich­keiten für eine Laufbahn als CNC-Fachkraft. Auch in der Kunststoff­verarbeitung und Holz­industrie sind sie sehr gefragt.